FDP-Politikerin Nadin Zaya im Interview mit Julia Marguier: „Das Aufstiegsversprechen ist zum Märchen gemacht worden“

Shownotes

Nadin Zaya ist das neue Gesicht der FDP. Die 28 Jahre alte Juristin spricht im Cicero Podcast Politik über ihren politischen Werdegang, über das Aufstiegsversprechen in Deutschland, über Leistungsbereitschaft und darüber, wie die FDP ihr Comeback gestalten möchte.

Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.

Probieren Sie es einfach aus und lesen Sie die Cicero-Titelgeschichte im Oktober von Michael Sommer: "Ein deutscher Herbst. Deutsche Parteien im Umbruch"

Inhalt Podcast:

23:08 "Wenn ich jetzt sozusagen in einem Haushalt mit einer zweiten Person leben würde und selbst zwei Menschen mit guten Bildungsabschlüssen und guten Jobs sich überlegen müssen, bleibe ich in der Großstadt oder ziehe ich irgendwo hin, wo es günstiger ist, merken wir ja, dass es eine Schieflage gibt. Also die Menschen können ihren Lebensalltag einfach nicht mehr bestreiten. Und natürlich sorgt das dafür, dass ich dann von einem Tag und von einer Gehaltsabrechnung in die andere denke, was mir sehr viel Raum wegnimmt, um darüber nachzudenken, wo möchte ich noch hin und wie könnte es mir besser gehen? Und auf der anderen Seite erleben wir aber auch, dass es gesellschaftlich sehr, sehr schwierig geworden ist, Leistungen mit etwas Positiven zu verbinden." (Nadin Zaya)

24:56 "Ich glaube, das ist so, dass dieses Hauptproblem, was dieses große Aufstiegsversprechen aktuell zu einem Märchen macht, weil ich auch keiner, ich erlebe den Aufstiege ja kaum noch um mich herum. Ich erlebe, dass Menschen, denen es schlecht geht, dass sie dort bleiben und es ihnen nicht besser geht und Menschen, den es schon gut geht, eher Abstiegsangst haben, als das Gefühl haben, dass es ihnen besonders gut geht. Und ich glaube, das ist eine Grundlage, die besonders schwierig ist für das Aufstiegsversprechen und dass es da eine Erneuerung ergeben muss, um auf der einen Seite sozusagen diese Leistungsmentalität positiv zu besetzen und ganz klar zu sagen, das belohnen wir und auf der anderen Seite es einen politischen Rahmen gibt, in dem meine Leistung auch zu etwas zählt." (Nadin Zaya)

28:05 "Wir müssen uns ja schon bewusst sein, dass wir in dem Deutschland, in dem wir so lange gelebt haben, nur so leben konnten, weil wir in Reichsland gewesen sind. Und dieser Wohlstand Deutschland kommt nicht aus Schulden, sondern der kommt aus ganz vielen Menschen, die hier gemeinsam angepackt haben und gesagt haben, ich leiste hier meinen Beitrag. Und das fehlt mir aktuell in dieser Debatte." (Nadin Zaya)

337:44 "Natürlich wird ein 30-sekündiges Video sozusagen nicht die Komplexität von politischen Problemen abbilden. Es bindet aber ein, es engagiert Menschen, es bringt Menschen zum Nachdenken. Und das ist manchmal viel wichtiger, als die fertige Lösung zu präsentieren. Weil, wenn wir uns ehrlich machen, also was man jetzt schon erlebt, und das finde ich eigentlich auch fast schon Infantilisierung eigentlich von Politik, dass auch einzelne Abgeordnete ihre Reden im Bundestag darauf auslegen, dass sie irgendwie 15 Sekunden haben, die besonders griffig sind, damit ich damit bei den sozialen Medien viral gehe. Diesem Trend würde ich sehr gerne entgegenwirken." (Nadin Zaya)

Transkript anzeigen

00:00:00: Also wir müssen uns ja schon bewusst sein, dass wir in dem Deutschland, in dem wir so lange gelebt haben nur so gut leben konnten weil wir in reiches Land gewesen ist.

00:00:11: und dieser Wohlstand Deutschland kommt nicht aus Schulden sondern der kommt aus ganz vielen Menschen die hier gemeinsam angepackt haben und gesagt haben ich leiste hier meinen Beitrag.

00:00:22: Und das fehlt mir aktuell in dieser Debatte.

00:00:31: Das Magazin für politische

00:00:32: Kultur.

00:00:36: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des CZRO-Podcasts Politik heute mit der FDP-Politikerin Nadine Zaya.

00:00:44: Nadine ist in Baktat geboren und in Hannover aufgewachsen.

00:00:49: Sie hat Rechtswissenschaft, in Göttingen und Hannover studiert und heute arbeitet sie als Rechtsreferendaren im Bundesministerium für Finanzen hier in Berlin.

00:00:59: Seit zweizehnundzehn macht sie liberale Politik im Ehrenamt für die FDP.

00:01:04: Schon als Vorsitzende der niedersächsischen jungen Liberalen hat sie sich für die Themen Aufstieg durch Leistung und Bürgerrechte stark gemacht, jetzt sitzt sie als Beisitzerin in Präsidium der FDP Und deswegen haben wir sie eingeladen, denn wir möchten mit ihr zu den Themen Leistung, Leistungsbereitschaft, Erfolg und Aufstieg in Deutschland sprechen.

00:01:23: Mein Name ist Julia Margier und ich begrüße Sie ganz herzlich im Zitzero-Podcast Politik nachdem Zaya schön dass Sie da sind!

00:01:30: Vielen Dank für die Einladung!

00:01:32: Fangen wir doch einmal mit Ihrer Biografie an.

00:01:35: Sie kamen als Kleinkind mit ihren Eltern Das waren, glaube ich, Asylbewerber aus dem Irak nach Deutschland.

00:01:43: Warum haben sich ihre Eltern dazu entschlossen, sich nach Deutschland aufzumachen?

00:01:49: Wir sind arameische Christen aus dem Iraq...

00:01:53: Die haben es nicht so leicht!

00:01:55: Die haben es nicht so leicht, absolut.

00:01:57: Sie hatten es noch nie besonders leicht und die politische Stimmung kippte Ende der neunziger Jahre im Irak.

00:02:04: Es war vorher schon der Iran-Krieg, der seine deutlichen Spuren hinterlassen hat Und meine Eltern haben als ganz frisches Ehepaar mit einem kleinen Kind eine Perspektive gesucht in diesem Land Nicht nur in Frieden was den Krieg angeht leben zu können sondern auch ihre Religion so ausleben zu können wie sie sich das gerne wünschen Sie immer stärker eingeschränkt gesehen.

00:02:26: Mein Vater ist inhaftiert gewesen durch das Saddam Hussein-Regime, bevor wir nach Deutschland gekommen sind und als er entlassen wurde haben sich meine Eltern dazu entschieden den Weg noch Europa einzuschlagen.

00:02:39: mein Vater hat eine kurze Zeit sozusagen ein Studium in Europa erleben dürfen als junger Student.

00:02:48: Ende der siebziger Jahre, Anfang der achtziger Jahre und hatte immer im Kopf des Deutschland so das Land ist nur Bildung als Hauptmotor für Leistungen und für Aufstieg steht finde ich eigentlich sehr schönes Attest für Deutschland, wenn andere Menschen das auch so früh sozusagen gesehen haben.

00:03:08: Und hat sich dazu entschieden mich sozusagen einzupacken und die Koffer zu packen und nach Deutschland zu kommen.

00:03:15: Wie alt waren Sie?

00:03:17: Ich bin zwei in Deutschland geworden.

00:03:18: Also ich bin Jahrgang eight, neunzig sind Ende neunneunzig nach Deutschland gekommen im zweiten Geburtstag hier feiern dürfen.

00:03:25: Und

00:03:26: wo sind sie als Erstes gelandet?

00:03:28: In Streisund, in Mecklenburg-Vorpommern.

00:03:31: Genau es ist Ende der neunziger Jahre Anfang der zweitausender.

00:03:37: da sind wir erst, ich weiß es gar nicht mehr so genau, in Niedersachsen irgendwo gelandete und wurden dann weitergeleitet in einer Söbewerberheim nach Streisunde.

00:03:47: Da hab' ich dann fast die ersten sechs Jahre meines Lebens verurteilt.

00:03:51: Also ihre ersten Kindheitserinnerungen gestalten sich an der Ostseeküste.

00:03:57: Ja, genau die gestalten sie dort wo andere Urlaub machen.

00:04:02: Und da sind Sie auch zur Schule gegangen?

00:04:04: Dort bin ich auch zur Schule gegangen und dort habe ich auch tatsächlich meine erste sozusagen sehr, sehr frühe politische Erfahrung machen dürfen gar nicht selbst.

00:04:14: Mit der FDP in Mecklenburg-Vorpommern!

00:04:16: Nein nein das ist... Ganz anders.

00:04:21: In Streisund wurde die Strehlerbrücke gebaut, es ist eine neue Brücke gewesen, die sozusagen den Inselteil und das Festland verbunden hat.

00:04:30: Und Frau Merkel hat die Brücke eröffnet.

00:04:32: und dann weiß ich noch dass es ein ganz ganz großes Thema gewesen ist, dass Frau Merkel da ist.

00:04:36: Ja weil die

00:04:37: ihren Wahlkreis auch da sind?

00:04:39: Genau

00:04:39: ja und dass sie da ist sehr berühmte Politikerin ist und meine Eltern wollten sich das unbedingt anschauen.

00:04:47: Und dann kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, wie Frau Merkel diese Brücke eröffnet hat

00:04:52: wegen des großen Tam-Tam.

00:04:53: Das hat sie beeindruckt als fünf oder sechsjährige.

00:04:57: Genau!

00:04:58: Also erst mal beeindruckend dass es irgendwie Menschen gibt die überhaupt Brücken eröffnen dürfen.

00:05:06: Dass es irgendwie was Besonderes sein muss, Politiker oder Politikerin zu sein.

00:05:10: Und dass die Menschen sich im besten Fall darauf freuen wenn man irgendwo ist weil das irgendwie etwas Positives bedeutet.

00:05:17: Also ich glaube mein erster Kontakt zu Politikern ist so weit wie er auch gewesen ist hier in Deutschland gewesen ja

00:05:25: und dann sind sie aber nicht in Strasse und geblieben sondern nach Hannover gegangen?

00:05:29: Genau, wir sind nach Hannover gegangen weil hier in Hannover auch Geschwister von meinem Vater gelebt haben.

00:05:36: Der hat dann in Hannova sozusagen einen anderen Job gefunden und dann sind wir von Schreise und nach Hannova gezogen und da bin ich dann auf die Weiterfühle Schule gekommen und habe dort auch das Abitur gemacht.

00:05:48: Und was für Erfahrungen haben Sie?

00:05:49: Weil sie haben eben gesagt Bildung als Hauptmotor, was für Erfahrung haben Sie in der Schule gemacht?

00:05:55: also ich frag weil wir letztens Netschler Kellek hier hatten im Zitzero Podcast Wie viele andere auch sehr eindrücklich von ihren schulischen Erfahrungen eben, auch als Migrantenkind.

00:06:07: Natürlich ist es eine andere Generation und sicherlich auch anderen noch Erfahrungen gemacht aber die sagte dass gerade die Schule- und Lehrerpersönlichkeiten für sie in der Integration wahnsinnig wichtig waren.

00:06:17: Ja definitiv!

00:06:19: Also ich muss vielleicht dazu sagen... Ich habe nie mit meiner Identität irgendwie Krisen geführt also so Ich glaube, diese Diskussion gibt es ja recht oft irgendwie um junge migrantische Menschen.

00:06:35: Die sich fragen, wo gehöre ich eigentlich hin?

00:06:37: Wer bin ich?

00:06:39: Was bedeutet das für mich?

00:06:40: und was bedeutet das auch für mich in der Schule?

00:06:42: Ich wusste schon immer – ich bin Deutsche mit arameerischen Wurzeln!

00:06:45: Ich fühle mich in keinster Weise verbunden mit dem Land Irak an sich, habe aber diese arameersche Kultur zu Hause sehr stark mitbekommen.

00:06:58: einfach bereichernd ist, mehr zu kennen als nur das was vor der eigenen Haustür ist.

00:07:02: So dass ich immer diesen sehr schönen heimischen Rahmen hatte wo aramellisch gesprochen wird und die Kultur gelebt wird, wo aber auch ganz klar war wir sind deutsch und wir leben in Deutschland.

00:07:13: Und ihre Eltern wollten auch nicht zurück?

00:07:15: Die hatten die Rückkehr jetzt nicht sozusagen im Handgepäck geplant?

00:07:19: Nein also nicht so kurzfristig.

00:07:22: Ich glaube insbesondere bei meiner Mutter, weil sie natürlich viel jünger gewesen ist zu dem Zeitpunkt.

00:07:30: Also meine Mutter hat mich mit Anfang zwanzig bekommen das es einfach ein sehr junges Alter um seine Heimat zu verlassen und mit seinem Kind in ein anderes Land zu ziehen wo man die Sprache nicht kennt und irgendwie nicht weiß wie da jetzt meine Perspektive?

00:07:42: ich glaube Sie hat immer wieder mit dem Gedanken gespielt und hat letztendlich aber auch wenn sie sich jetzt fragen würden würde sie nicht auf die Idee kommen zu sagen Sie sei weniger Deutsch, weil sie hier nicht geboren ist und die ersten einzwanzig Jahre ihres Lebens nicht hier verbracht hat.

00:07:56: So dass es für mich glaube ich grundsätzlich einfacher war in der Schule als Kinder, die damit Schwierigkeiten haben oder wo vielleicht auch ein Zuhause da ist was noch viel stärker verwurzelt ist im Herkunftsland als bei uns gewesen ist.

00:08:10: also ich glaube diese Entkoppelung vom Irak an sich, die war bei meinen Eltern sehr sehr früh da durch diese Unterdrückung, die sie als Aramea erlebt haben.

00:08:20: Und alleine dass Sie in Deutschland irgendwie jeden Sonntag in Ruhe in die Kirche gehen können und keine Angst davor haben müssen das da jetzt was passiert oder keine Angst davon haben müssen, dass Leute vor der Haustür stehen und Nachfragen stellen, das sorgt ja für ein ganz anderes Ankommen im diesem Land.

00:08:36: und deshalb ich auch in der Schule erlebt.

00:08:38: also ich habe sozusagen sehr selten erlebt Für haben müsste ich bin anders als andere.

00:08:47: Ich fand ganz klassischer Streber, das muss man auch dazu sagen.

00:08:51: Das erleichtert einem das Leben in der Schule ja auch so dass ich eigentlich durchweg wahnsinnig gute Erfahrungen in der schule gemacht habe.

00:08:59: da gehört aber auch eine riesige Portion Glück dazu und deswegen sage ich immer dass das wie ich meine Schulzeit erlebt habe und wie ich vielleicht auch bis jetzt durch das leben gekommen ist eigentlich auch sehr stark von glück geprägt und weniger sozusagen eine Systemfrage gewesen ist.

00:09:16: Sondern dass es da ganz viele andere Faktoren gab, die unterstützt haben.

00:09:21: Und Sie hatten eben schon von Ihrer allerersten Kindheitserfahrung mit Frau Merkel gesprochen.

00:09:27: aber dann irgendwann – das habe ich gelesen – in den letzten Jahren haben sie sich entschieden Politik zu machen?

00:09:34: Wie ist es dazu gekommen?

00:09:35: Ja, ich bin eigentlich schon früher in die FDP eingetreten.

00:09:39: Ich hatte aber so dieses Bild... also Politiker das war für mich nicht jeder!

00:09:44: Also ich dachte wenn man jetzt Mitglied einer Partei wird hat man erst mal irgendwie ruhig zu sein und darauf zu warten was jetzt von der Bundesebene kommt oder was der langes Vorsitzender sagt.

00:09:54: Also ich war sehr zurückhaltend und hatte...

00:09:56: Die Alte waren sehr entschuldigung

00:09:57: Ich bin mit, mit sechzehn habe ich meinen ersten Antrag gestellt um Mitglied der Freien Demokraten.

00:10:03: Und das war klar FDP und sonst nix?

00:10:05: Das war für mich ziemlich klar ja.

00:10:08: Ich bin in einem sehr politischen Haushalt groß geworden.

00:10:12: also es wird sehr stark und sehr viel diskutiert bei uns zu Hause.

00:10:17: mein Vater träumt glaube ich noch so ein bisschen von so einer von so starken Sozialdemokraten Wie er es vielleicht auch gerne im Irak gesehen hätte, meine Mutter ist ganz klar konservativ unterwegs und ich habe mich da immer so ein bisschen zerrieben an den beiden.

00:10:37: Ich bin in Deutschland in der katholischen Kirche groß geworden und war auch eine Zeit lang recht aktiv, sodass ich mal überlegt hatte ob es vielleicht auch irgendwie die Union werden kann.

00:10:50: Auf der anderen Seite wusste ich schon immer so dass dieses Thema aufstieg damit verbunden soziale Gerechtigkeit für mich ein sehr großes Thema ist.

00:11:00: Aber

00:11:00: das wären ja eigentlich dann die, wer die SPD dann hat.

00:11:02: Genau!

00:11:03: Hätte ich halt wie sozusagen auch überlegt okay diese Aspekte davon spricht die SPD ja zumindest und habe das dann so zu sagen alles mir angeschaut und habe gemerkt ok bei der Union kriege ich sozusagen diesen Aspekt der der sozialen Marktwirtschaft wo ich auch irgendwie schon immer wusste, also das Gefühl hatte mir gefällt es lieber wenn private das machen.

00:11:26: Ich finde das jetzt nicht so sinnvoll, wenn man alles Mögliche eingreift.

00:11:30: Ich wusste dass ich bei der SPD einen sozialen Aspekt bekomme, wenn auch ein sehr paternalistischen Ansatz daran.

00:11:37: Bei der Union hat mir dann das gesamte Thema offene Gesellschaft und freies Individuum einfach gänzlich gefehlt.

00:11:45: Und bei der SPD hat mir das Thema Eigenverantwortung gefehlet.

00:11:49: Und so in der Überlegung dieser beiden ist mir aufgefallen, okay ich pass da eigentlich ein beides nicht rein und es muss hier ja irgendwie was anderes geben.

00:11:57: Das war übrigens dann zu dem Zeitpunkt, im Jahr zwei Tausend vierzehnt, das heißt die FDP war auch gar nicht im Bundestag und wir waren sozusagen so gar nicht bewusst und haben wir in der Schule über den großen Lauschangriff gesprochen zur FDP gekommen und habe mir gedacht, perfekt!

00:12:19: Also diese Partei ist ja wie für mich geschrieben.

00:12:22: Wir haben hier auf der einen Seite dieses ganz klare Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft und zur Leistung.

00:12:30: Du schaffst alles, wenn du nur genug gibst und es ist total egal woher du kommst.

00:12:35: Es ist viel wichtiger wohin du gehst.

00:12:37: Wir haben diesen zweiten ganz großen Aspekt zum Thema irgendwie Bürger- und Menschenrechte Weil das von Haus aus ein großes Thema bei uns gewesen ist Und diesen dritten Aspekt sozusagen selbstbestimmtes Leben und offene Gesellschaft.

00:12:53: Das waren genauso diese drei Blöcke die ich irgendwie intuitiv gesucht habe und sie bei der FDP gefunden hab.

00:12:59: Und dann hat es mich zu dem Zeitpunkt auch überhaupt nicht interessiert, dass die FDP nicht im Bundestag vertreten war.

00:13:05: Ich wusste eine so gute Idee.

00:13:07: Die wird auf jeden Fall zurückkommen – genau wenn da Mitglieder der Freien Demokraten

00:13:11: geworden sind.

00:13:12: Hatte dann teilweise geklappt?

00:13:13: Jetzt im Moment sieht's nicht so gut aus!

00:13:15: Aber dazu kommen wir noch später.

00:13:18: Sie sind durch diese ganzen Parteistrukturen... irgendwie durchgedannt, ja relativ schnell würde ich jetzt mal sagen.

00:13:25: Weil noch sind sie keine Ende sechzig sondern achtundzwanzig oder

00:13:32: neunundzwantig?

00:13:32: Ja und jetzt sitzen Sie als Beisitzerin im Bundesvorstand.

00:13:38: Was ist passiert dann?

00:13:39: Das ist eine sehr gute Frage.

00:13:41: die höre ich auch ganz oft mit meinen Freundinnen und Freunden was es passiert seit Ende Mai.

00:13:50: Es ist egal, was ich bisher in meinem Leben gemacht habe.

00:13:53: Ich bin sehr schlecht darin vom Spielrand zuzuschauen.

00:13:59: Wenn ich etwas mache, will ich es auch richtig machen und dann will ich das auch zu hundert Prozent machen oder selbstbestimmt machen.

00:14:06: So dass für mich klar war, ich will mich einbringen.

00:14:10: wie Sie ja auch eingangs erzählt haben, angefangen Jura zu studieren in Götting und wir hatten in Götting eine sehr große liberale Hochschulgruppe die zu dem Zeitpunkt sehr aktiv gewesen ist.

00:14:21: Und dann habe ich ein paar von denen auf den Campus getroffen und dann irgendwie einen zwei Aktionen mitgemacht einer Wahl des Studierenden Parlaments mit gemacht und dann haben sie gesagt Nadine hier wir haben ja Römerglieder Seminar der Jungliberalen da bist du ja auch Mitglied Nee, ich bin eigentlich bisher nur FDP mit Lied.

00:14:39: und dann kam der große Schock sozusagen wie das überhaupt sein kann.

00:14:42: Dann haben sie mich zu einer Veranstaltung der jungen Liberalen mitgenommen und ab dann rollte das eigentlich von allein.

00:14:52: also ich habe dann in Hannover angefangen um aktiv zu werden war da dann recht

00:14:58: früh

00:15:00: Kreisvorstand und dann später auch im Landesvorstand.

00:15:04: Und mein Vorgänger Lars Alt, der hat mir irgendwann erzählt, dass er nachrücken wird für den Landtag.

00:15:11: Wir haben bei den jungen Liberalen in Niedersachsen eine Unvereinbarkeit von Amt und Mandat.

00:15:16: Er hat mir mehr oder weniger gesagt ich weiß du traust es dir selbst nicht zu.

00:15:20: Ich trauste aber zu Kandidier als Landesvorsitzender.

00:15:22: Das war zum Teamzeitpunkt sehr wertvoll für mich weil ich glaube von mir aus hätte ich nicht gesagt das auf jeden Fall machen möchte.

00:15:31: Und ich tendierte zu dem Zeitpunkt noch, glaube ich, zu so einem falschen harmonischen Gefühl von wir müssten ja keine Kampfkandidatur auslösen und ich warte erst mal ob jemand anderes möchte.

00:15:42: aber der sagt zu mir Nadine, mach das!

00:15:44: Wir machen es jetzt irgendwie zügig.

00:15:45: du gibst jetzt eine Kandidatur sozusagen bekannt und ich bin mir sehr sicher dass du das sehr gut machen wirst.

00:15:52: Das habe ich dann fast vier Jahre lang gemacht

00:15:56: Und parallel dazu Jura studiert?

00:15:57: Ich habe parallel dazu Joa studiert und zwei Nebenjobs gehabt, weil also irgendjemand musste mehr das Leben finanzieren.

00:16:05: Das kommt ja auch nicht sozusagen aus politischen Ämtern – ich mache alles im Ehrenamt nach wie vor und hab dann das erste Staatsexamen geschrieben während ich Landesvorsitzender gewesen bin, habe fünf Wahlkämpfe mitgemacht.

00:16:26: eine wirklich turbulente Zeit.

00:16:27: Es war eigentlich irre, wenn man so zurückdenkt was man so alles in einen Tag gestopft hat.

00:16:32: und ich habe dann den Landesvorsitz sozusagen nach vier mal, hab' ich gesagt das ich nicht nochmal kandidieren möchte?

00:16:39: Hat denn wirklich super guten Nachfolger gefunden.

00:16:43: und dann bin ich ein Jahr untergetaucht.

00:16:46: Nach dem ersten Staatsexamen habe ich in Frankfurt gearbeitet und wollte einfach mal ein Jahr nur Diplom-Juristin sein.

00:16:52: Und nur irgendwie arbeiten, gucken was links oder rechts von mir passiert.

00:16:59: Ich finde das ganz tragisch teilweise wie abhängige junge Menschen da werden.

00:17:05: Es ist

00:17:08: abhängig inwiefern.

00:17:10: Von Parteien.

00:17:10: Ja, also im Bundestag einen Mandat zu haben ohne dass man vorher ein Job ausgeübt hat sondern von der Ausbildung über die Parteichine direkt dann in den Bundestag oder ins Landesparlament?

00:17:23: Absolut!

00:17:23: Also nicht mal dahingehend.

00:17:26: Das finde ich auch falsch aber sich alleine wie viele dann sozusagen sehr schnell in diesen Strukturen gefangen sind irgendwie in diesen Jobs bleiben und in diesem Parteikosmus bleiben.

00:17:38: Ich glaube, das nimmt einem schon ein großes Stück Freiheit wenn ich keinen formalen Bildungsabschluss habe weil ich zu viel nebenbei gemacht habe.

00:17:48: Und es soll überhaupt kein Petitum dafür sein dass junge Menschen weniger Politik machen sollen sondern dass man sich bewusst machen muss.

00:17:55: Ich bin jetzt in erster Linie sozusagen Studentin in dem Moment und mein erstes Ziel ist es diese Staatsexamen zu bestehen Und das, was ich daneben mache ist auch tatsächlich daneben.

00:18:08: Natürlich hat es in Wahlkämpfen auch mal überhand genommen.

00:18:12: Es wäre gelogen, wenn ich Ihnen sagen würde vor der Landtagswahl habe ich mehr für meinen Examen gelernt als ich Wahlkampf gemacht habe.

00:18:20: aber sich immer bewusst zu machen das ist jetzt punktuell mein Schwerpunkt und ich muss zusehen so unabhängig wie möglich zu sein von allen Umständen.

00:18:28: und das bin ich nur wenn ich sozusagen formal ein Bildungsabschluss habe und auf eigenen beiden stehen kann.

00:18:34: Und dieser formale Bildungsabschluss, der ist in Deutschland einfach nötig erst mal egal welchen ich habe.

00:18:40: Deswegen war das für mich von einer schönen Erfahrung dann mal, sich ganz rauszuziehen und zu sagen, also ich hab ja auch einen zeitintensiven Job gemacht zu der Zeit...

00:18:53: Sie waren in der Kanzlei?

00:18:54: Genau!

00:18:54: Ich war an einer Großkanzlei in Frankfurt und hab da als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.

00:19:06: von neun bis neunzehn Uhr war man schon ziemlich sicher im Büro und nach hinten hin ist es halt auch offen, also so ein bisschen das was man selber daraus macht sozusagen.

00:19:15: Und das hätte neben einem sehr intensiven politischen Amt nur bedingt funktioniert bzw.

00:19:23: hätte dann sehr lange Abende nach sich gezogen.

00:19:28: und dann habe ich irgendwann einen Anruf bekommen dass ja Bundesparteitag sei in zehn Tagen

00:19:34: Das war jetzt im Juni.

00:19:36: Genau, Ende Mai war das!

00:19:38: Und dass die jungen Liberalen gerne eine Kandidaten schicken würden.

00:19:42: und habe ich noch gelacht und gesagt, wie schön, wen wollt ihr denn vorschlagen?

00:19:47: So Nenis wir reden schon von dir.

00:19:49: würdest du das gerne machen?

00:19:51: Wir sehen da aktuell irgendwie ne Lücke.

00:19:55: Die jungen Liberal werden der Meinung Ich würde diese Lücke gerne gut füllen.

00:20:00: Dann hab' ich erstmal den Joris Stietenrot angerufen Der zu dem Zeitpunkt Landesvorsitzender war Niedersachs.

00:20:06: Und der hatte sich tatsächlich die Zeit genommen, so sagt Mehrheiten auszurechnen.

00:20:13: und wie funktioniert das jetzt?

00:20:15: Wir machen wir es jetzt hat eine Woche sehr intensiv für mich telefoniert weil das gehört auch einfach dazu zum Wissen sozusagen wie man sich seine Mehrheiten beschafft vor solchen Kandidaturen und mich recht spontan entschieden Ja, darf jetzt als Beisitzerin im Präsidium Teil des Gremiums sein und habe sehr viel Spaß dabei.

00:20:39: Und auch das alles sozusagen im Ehrenamt – ich verstehe mich vordergründig als Rechtsreferendaren und nicht als Politikerinnen!

00:20:47: Ich finde es eigentlich ganz schön so.

00:20:50: Wenn Sie jetzt gerade den FDP-Parteitag im Sommer erwähnen, da haben sie doch eine sehr einrückliche und emotionale Rede gehalten.

00:20:57: In Ausschnitten kann man die auch immer noch auf YouTube und so weiter sich anschauen.

00:21:01: Da schildern Sie eine Situation in der Sie Ihre Robe von der Staatsanwaltschaft Braunschweig war es abholen, denken an ihre Eltern und zitieren ihre Eltern.

00:21:11: Wir sind ganz bestimmt nicht nach Deutschland gekommen damit du faul

00:21:14: bleibst.".

00:21:15: Und dann fügen sie ein paar Sätze später noch an ans Aufstiegsversprechen glaubt heute keiner mehr!

00:21:23: knüpft natürlich jetzt an ihre Biografie an und diesen Leistungswillen, also diese Unbedingtheit mit der sie da auch durch alle ihre Stationen darmarschiert sind.

00:21:32: Aber warum glaubt denn an das Aufstiegsversprechen heute keiner mehr?

00:21:36: Das brauchen wir noch stärker denn je!

00:21:39: Ja, das stimme ich Ihnen voll und ganz gut, dass wir das stärker den je bräuchten... Und ich finde es um echt zu sein auch ziemlich erschreckend.

00:21:47: Es gibt recht neue Zahlen dazu, dass wirklich nur ein Bruchteil der jungen Generation glaubt, dass ihr besser gehen wird als das ihre Elterngeneration ging.

00:21:58: und ich glaube das hat natürlich viele verschiedene Faktoren.

00:22:02: Der eine Punkt ist diese steigende Unsicherheit die man glaube ich als junger Mensch erlebt

00:22:08: durch irgendwie

00:22:10: Polikrisen, die wir jetzt gerade auch um uns herum haben.

00:22:15: Aber das ist ja auch verständlich!

00:22:17: Natürlich ist es eine wahnsinnig schwierige anstrengende Zeit.

00:22:21: Ja aber diese wahnsinn nicht schwierigen Anstrengenden Zeit müsste eigentlich sozusagen um dagegen anzukämpfen, keine Resignieren erfordern und keinen Keine Hoffnungslosigkeit und keine Perspektivlosigkeit, sondern das genaue Gegenteil.

00:22:36: Also so dieses Gefühl von jetzt erst recht und jetzt irgendwie anpacken und hochkommen und schaffen und machen.

00:22:45: Dieses Gefühl löse ich aber nicht unbedingt aus wenn ich das Gefühl habe Ich bin wie in einem Hamsterrad also ich laufe und mache und tour Und ich komme keinen Schritt voran.

00:22:55: Das ist ja schon als erstes wenn wir darüber nachdenken.

00:23:00: Ich hätte gute Aussichten darauf, einen Job zu haben der nicht schlecht bezahlt wird.

00:23:07: Und wenn ich jetzt sozusagen in einem Haushalt mit einer zweiten Person leben würde und selbst zwei Menschen mit guten Bildungsabschlüssen und guten Jobs sich überlegen müssen, bleibe ich in der Großstadt oder ziehe ich sozusagen irgendwo hin wo es günstiger ist, merken wir das es eine Schieflage gibt.

00:23:25: Also die Menschen können ihren Lebensalltag einfach nicht mehr bestreiten.

00:23:29: natürlich sorgt das dafür dass ich dann von einem Tag und von einer Gehaltsabrechnung in die andere denke was mir sehr viel Raum wegnimmt, um darüber nachzudenken wo möchte ich noch hin und wie könnte es mir besser gehen.

00:23:42: Auf der anderen Seite erleben wir aber auch dass das gesellschaftlich sehr schwierig geworden ist Leistung mit etwas Positiven zu verbinden.

00:23:53: Also ich hake da einmal ein weil ich dieses Zitat ihrer Eltern schon enorm finde.

00:23:58: Wir sind nicht nach Deutschland gekommen damit du faul bleibst Foul bleiben,

00:24:02: finde ich.

00:24:03: Aber da schließt sich also das ja einerseits eine große Hoffnung und aber auch ein hohes Anspruchstenken.

00:24:10: Also beides spielt dann eine Rolle bei diesem Aufstiegsversprechen oder diesem Anspruchsdenken daran.

00:24:17: Da sagen Sie, dass das existiert heute nicht mehr?

00:24:22: Das habe ich so nicht gesagt eigentlich.

00:24:23: Ich sage es existiert nicht mehr, dass ich die Hoffnung habe.

00:24:27: Aber den Anspruch daran dürfen wir nicht verlieren Weil das, was Sie beschreiben sozusagen diese Zweigleisigkeit auf der einen Seite die Hoffnung.

00:24:34: Mir wird es besser gehen oder mir kann es bessergehen aber auf der anderen Seite auch den ganz klaren Anspruch an mich selbst.

00:24:41: dafür muss ich etwas tun und Ich glaube das bedingt sich sehr stark weil wenn ich keine hoffnung habe dass das was ich tue zu etwas führt dann hab ich auch keine lust mehr so viel zu tun.

00:24:53: Ich glaube, das ist dieses Hauptproblem, was dieses große Aufstiegsversprechen aktuell zu einem Märchen macht.

00:25:00: Weil ich erlebe den Aufstieck ja kaum noch um mich herum.

00:25:04: Ich erlebe dass Menschen denen es schlecht geht, dass sie dort bleiben und es ihnen nicht besser geht und Menschen denen schon gut geht eher Abstiegsangst haben als das Gefühl hat, dass es ihnen besonders gut geht.

00:25:18: Und ich glaube, in der Grundlage Besonders schwierig ist für das Aufstiegsversprechen und dass es da eine Erneuerung ergeben muss, um auf der einen Seite sozusagen diese Leistungsmentalität positiv zu besetzen.

00:25:33: Und ganz klar zu sagen, das belohnen wir und auf der anderen Seite es ein politischen Rahmen gibt in dem meine Leistung auch zu etwas

00:25:41: zählt.".

00:25:43: Der politische Rahmen also es muss von außen auch kommen!

00:25:45: diese Forderung nach Leistung und nach Erfolg.

00:25:48: Also schauen wir uns die Schulsituationen heute an, da werden die Bundesjugenspiele abgeschafft oder man diskutiert in der Elternschaft ob Noten überhaupt sein müssten.

00:25:57: also das ist jetzt ein leicht gewähltes Beispiel.

00:26:01: ja weil es viele betrifft aber irgendwo muss auch eine Gesellschaft wieder dahin gebracht werden dass das kein Schimpfwort ist so wie man das schon fast wahrnimmt.

00:26:11: Ja, und ich glaube sie beschreiben hier den Ursprung sozusagen des Problems.

00:26:16: Also wenn wir schon in der Schule Kindern sehr früh beibringen das Leistungen- und Wettbewerb etwas Negatives ist und etwas was man nicht mit zu viel Ehrgeiz herangehen sollte es ist glaube ich schon Teil des Problemes.

00:26:31: also Ich habe Verständnis für Kinder und junge Menschen die sagen dass der Sportunterricht irgendwie ein besonders harte Zeit ihrer Schulzeit gewesen ist und dass die Bundesjugendspieler natürlich auch viel Nährboden für Mobbing und Ähnliches bereitet haben.

00:26:48: Das muss es aber nicht, also wir müssen nicht über... Sie verstehen immer nicht warum wir direkt so Grundsatzdiskussionen führen bevor wir versucht haben unser eigenes System zu verbessern.

00:26:58: Also ich finde den gesunden Wettbewerb unter jungen Leuten sehr wichtig.

00:27:02: Für die Bundesjugenspieler sind glaube ich nur Symptomen für die eigentliche Diskussion und ich finde wir müssen eher in die entgegengesetzte Richtung.

00:27:13: die dieser Diskussion Kindern tut, ist sehr gut wenn man ihnen auch mal etwas zutraut und wenn man ihm die Möglichkeit gibt Erfolge zu erzielen.

00:27:22: Wenn man ihn aber auch früh die Möglichkeit gebt verlieren zu lernen weil es wird auch Rückschläge geben Und wenn ich die ersten zwölf Jahre meines Lebens in Watte eingepackt worden bin keine Noten bekomme und man mir sagt das ist schön dass du da bist und hier ist deine Teilnahmeurkunde mehr fordern wir von dir nicht Dann bilden wir unsere Kinder doch nicht wirklich für den Arbeitsmarkt aus.

00:27:44: Und jetzt mag es andere Leute geben, die sozusagen ihrer sozialistischen Welt dann auch sagen ja, wir müssen auch den Arbeitsmark ganz anders aufstellen aber dann können wir den Laden hier auch dicht machen.

00:27:53: Also wir müssen uns ja schon bewusst sein dass wir in dem Deutschland indem wir so lange gelebt haben nur so gut leben konnten weil wir in reiches Land gewesen ist.

00:28:04: und dieser Wohlstand Deutschland kommt nicht aus Schulden sondern der kommt aus ganz vielen Menschen, die hier gemeinsam angepackt haben und gesagt haben ich leiste hier meinen Beitrag.

00:28:14: Und das fehlt mir aktuell in dieser Debatte.

00:28:18: Letzte Woche darin anknüpfend hier im Podcast sagte der Islamkritiker Ahmad Mansur folgendes als ich im Flugzeug saß auf dem Weg nach Berlin habe ich überlegt was möchte ich eigentlich in Deutschland wiederfinden?

00:28:29: wie soll mein Leben in zehn Jahren aussehen?

00:28:32: Die Antwort war ganz gleich möchte Sicherheit Ich möchte Freiheit und ich möchte Wohlstand haben.

00:28:38: Und ich arbeite mit so vielen Migranten, dass sich auch bestätigen kann, dass die Mehrheit dieser Menschen, die zu uns kommen mit diesen Sehnsüchten nach Deutschland

00:28:45: kommen.".

00:28:46: Und er fragt, welche Partei kann heute diese hungrigen Menschen – also das ist ein Zitat – wirklich Erfolg haben wollen?

00:28:52: Die wirklich was erreichen wollen, die es wirklich besser haben als ihre Eltern?

00:28:56: Welche Partei können sie bieten?

00:28:59: Lustigerweise!

00:29:01: Was er da zum Ende beschreibt, ist eigentlich so viel wichtiger als die Zuschreibung dieser Menschen.

00:29:06: Also mir ist es persönlich total egal woher jemand kommt.

00:29:11: Mir ist viel wichtiger was bringst du für ein Mindset mit?

00:29:16: und ich glaube also die FDP war immer dann am stärksten wenn sie auf diejenigen gesetzt hat die sozusagen noch einen Weg vor sich haben als auf die jenigen die ihn bereits erreicht haben weil dieses Versprechen von, du bist sozusagen deines eigenen Glückes Schmieders.

00:29:35: Das finden Sie so nur bei der FDP und ich finde es eigentlich fast schon lustig dass linke Parteien der Meinung sind sie seien irgendwie von Natur aus die Partei die sich für Migranten einsetzt oder die Parteien die sich mit Migrantens einsetzen und dabei ganz oft aus den Augen verlieren das ist dann doch sehr oft.

00:29:58: Menschen sind, ohne jetzt irgendwie der Meinung zu sein die Kranken als homogene Wahlgruppe zu sehen.

00:30:06: Ich glaube das ist ein riesiger Fehler weil es innerhalb sozusagen der eigenen der einzelnen Communities riesige Unterschiede gibt.

00:30:13: aber sozusagen linke Parteien vergessen ganz oft dass das Menschen sind die hierher gekommen sind damit es ihnen besser geht.

00:30:21: Und es ist ganz oft Menschen sind, die anpacken wollen.

00:30:23: Die irgendwie Ideen haben, die Unternehmer stetig werden wollen und die das ausleben wollen – und das finden sie bei der FDP!

00:30:31: Aber dann müsste ja die FDP die Partei für ambitionierte Migranten sein?

00:30:35: Also wenn wir jetzt einmal in Berlin, wir sitzen in Berlin einmal nach Neukölln schauen, dann sehen wir aber dass gerade in der vergangenen Wahl zur bezirksverordneten Versammlung die stärkste Kraft war, aber eben auch auf der anderen Seite der rechte Rand.

00:30:52: Die AfD auch ganz erfolgreich.

00:30:54: mit dreizehn Prozent vertreten wir gerade bei den jungen Wählern so und ich habe einmal geschaut oder ich konnte leider keine statistischen Aussagen dazu finden wie viele selbstständige es mit migrantischem Hintergrund in Neukölln gibt.

00:31:09: Aber da gibt es Schätzungen und Stichproben zur lokalen Wirtschaft also insbesondere im Gastgewerbe in der Gastronomie im Einzelhandel Haushaltsnahendienst Leistung, ist der Anteil inhabergeführter Betriebe mit Migrationsbezug also sehr hoch.

00:31:27: Die müssen noch FDP wählen dann nach ihrer... wie kommen sie an diese Wähler?

00:31:32: Sie müssen ja was tun jetzt als FDP!

00:31:34: Ja definitiv wir müssen etwas tun auch wenn ich glaube dass das Beispiel von Berlin-Neukölln nicht repräsentativ ist für sozusagen Unternehmertum und Migranten, ohne da in irgendeiner Art und Weise Menschen über einen Kamm scheren zu wollen.

00:31:51: Dann müssen wir vielleicht

00:31:52: auch nach Nordrhein-Westfalen

00:31:53: gucken oder so?

00:31:54: Genau!

00:31:54: Aber vielleicht ein Punkt noch zum Neukönnen... Vielleicht können wir da gleich nochmal darüber sprechen.

00:32:00: aber ich finde diesen Wahlkampf der hier in Berlin geführt worden ist von den Linken finde ich wirklich beachtlich.

00:32:09: aber um nicht Ihrer Frage sozusagen ausweichen, zu wollen.

00:32:14: Es ist die eine Seite was die FDP fordert und was die FTP intern weiß und es ist die andere Seite ob das ankommt und wie es ankommt.

00:32:22: Und ich glaube diese Menschen haben wir bisher einfach Vor der Kunsttagswahl natürlich dieses ganz große Klischee von FDP als reichen Partei und als Zahnarzt- und Apothekerpartei, das wird man nicht schnell los.

00:32:40: Und ich glaube wir müssen uns jetzt bzw.

00:32:43: bin der festen Überzeugung dass wir uns jetzt viel mehr den Menschen widmen müssen die sozusagen noch was aus ihrem Leben machen wollen und das sind auch migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer da eine viele gezieltere Ansprache schaffen mit aber ganz klaren Vorbildern und Geschichten, die ihren ähneln.

00:33:03: Also es ist schön und gut und vielleicht fühlt man sich davon ja auch angesprochen.

00:33:08: aber es ist schon gut zu sagen wenn der FDP-Kandidat Mitte Fünfzig aus dem reichsten Bezirk des Wohnortes sozusagen kommt und mir was erzählen möchte von der Grunderwerbsteuer, die ein wahnsinnig wichtiges Thema ist.

00:33:22: Ich bezweifle aber dass ich mich als irgendwie Mitte-zwanzigjähriger libanesischer Mann, der hier irgendwie seine eigenen Schwierigkeiten hat und seine eigenen Hürden mich davon angesprochen fühle.

00:33:33: Und das ist immer sehr platt zu sagen ja da müssen wir besser kommunizieren, aber das meine ich gar nicht sondern dann müssen wir ganz anderen Wahlkampf führen um in diese Milieus überhaupt reinzukommen und in diese Wählergruppen rein... zu kommen.

00:33:45: Ich glaube, die haben wir einfach viel zu lange vernachlässigt.

00:33:47: und

00:33:47: wie wollen sie dann zu diesen Wählern und Wählerinnen durchkommen?

00:33:52: TikTok, soziale Medien...

00:33:55: Ja ich glaube das Thema soziale Medien haben die demokratischen Parteien sehr, sehr lange unterschätzt und die sozialen Medien sind jetzt sozusagen voll von sowohl rechten, also rechts außen und links außen Politikern die sehr gut funktionieren auf den sozialen Medien.

00:34:12: Aber ich glaube da muss man insgesamt auch kreativer werden.

00:34:15: Also ich glaube man kann sich das als Partei nicht mehr leisten zu sagen ach ich habe hier einen Stadtteil da ist meine Prognose irgendwie besonders niedrig weil also wieso nicht meine Stammwähler wohnt?

00:34:25: Da mache jetzt mal ein bisschen weniger sondern sich ganz neu zu fragen was sind konkrete Sorgen dieser Menschen in ihrem Leben und wie löse ich sie?

00:34:37: Und nicht nur quasi anzuzeigen, der und er macht das und das falsch.

00:34:42: Schauen Sie sich das doch mal an!

00:34:43: Die Grünen und die SPD und die CDU haben ihr gesamtes Leben lang nichts für sie gemacht und wir sind jetzt direter – was überhaupt nicht!

00:34:49: Sondern ganz klar zu sagen okay du arbeitest Deine vierzig-fünfzig Stunden die Woche und am Ende kommt so wenig bei dir an, wie können wir das beheben?

00:35:00: Und dann da ganz klar zu kommunizieren.

00:35:02: Die FDP möchte, dass du am Ende des Monats mehr von deinem Lohn übrig hast oder es Menschen gibt, die sich fragen, wie sie überhaupt ihre Miete bezahlen sollen in Zeiten, in denen die Miete immer schneller ansteigt und da ganz konkret zu sagen ja, es wird aber nur sinken wenn wir mehr bauen und da Synergien zu schaffen... und Themen auch sinnvoll zu verbinden, weil es einfach nicht mehr reicht wenn wir als FDP sagen Wir wollen die Wirtschaft stärken.

00:35:29: Das ist ja schön und gut aber wie hilft mir das persönlich?

00:35:32: Und diese Ansprache ist uns bisher nicht gelungen und da werde ich auch alles dafür tun um die jungen Menschen zu erreichen Die machen wollen und die leisten wollen und sie sich fragen wer eigentlich die Stimme der Leistungsbereitschaft ist, das sind und bleibt für mich nämlich die Freien Demokraten.

00:35:50: Aber ist es nicht im Trugschluss so auf die sozialen Medien zu setzen auch wenn da die AfD wahnsinnig erfolgreich ist?

00:35:57: Politische Inhalte sind doch total komplex.

00:35:59: also das lässt sich nicht reduzieren auf einen Twitter Post oder X-Post.

00:36:05: wie auch immer mit solchen Verkürzungen von Inhalten läuft man immer Gefahr zu banalisieren, zu popularisieren.

00:36:11: Das glaube ich eine große Herausforderung.

00:36:15: Das ist eine Herausforderung, aber bei den sozialen Medien geht es nicht vorrangig darum, komplexe Lösungen zu präsentieren.

00:36:23: Sondern erst mal Interesse zu wecken und ich glaube auch das ist uns nicht besonders gut gelungen.

00:36:29: also wenn ich Ihnen zum Beispiel ein Beispiel nennen darf Ich habe wirklich... Also mein Algorithmus ist irgendwie frei von rechter Politik.

00:36:41: Das ist bei mir irgendwie dann nicht angekommen was passiert ist.

00:36:45: Und das hat mich wirklich schockiert, weil ich glaube, ich habe mein Algorithmus mittlerweile ganz gut trainiert und der weiß wer ich bin.

00:36:51: Es gibt diese ganz berühmte Rede von Heidi Reichenig im Bundestag zum Zustrombegrenzungsgesetz.

00:36:58: Diese Rede wurde sogar mir eingespielt!

00:37:01: Ich bin die letzte, die irgendwie Sympathien für Frau Reichenik hekt oder da jetzt mehr von ihr erfahren möchte aber die wurde mir in den Feed gespült und das macht etwas mit einem.

00:37:14: Und wenn ich gar nicht erstmal an die Menschen rankomme, die nicht explizit nach Politik suchen, dann kann ich sehr lange darauf warten, dass sie nach den Freien Demokraten suchen.

00:37:25: Ich finde es zum Beispiel viel sinnvoller, wenn man da sozusagen catcht und Inhalte reinwirft... Interesse für Politik weckt und dadurch eine bestimmte Aufmerksamkeit auch für die Partei generiert.

00:37:39: Aber ich bin bei Ihnen, natürlich wird ein dreißig sekundiges Video sozusagen nicht die Komplexität von politischen Problemen abbilden es bindet aber ein, es engagiert Menschen das bringt Menschen zum Nachdenken Und dass ist manchmal viel wichtiger als die fertige Lösung zu präsentieren.

00:37:58: Weil wenn wir uns ehrlich machen, also was man jetzt schon erlebt und das finde ich eigentlich auch fast schon Infantilisierung eigentlich von Politik.

00:38:06: Dass auch einzelne Abgeordnete ihre Reden im Bundestag darauf auslegen dass sie irgendwie fünfzehn Sekunden haben die besonders griffig sind damit ich damit bei den sozialen Medien bereit gehe.

00:38:17: diesen Trend würde ich sehr gerne sozusagen entgegenwirken.

00:38:22: Wir kommen nicht drum herum die sozialen Medien für Politik zu nutzen weil das kostenlose Werbeflächen sind.

00:38:29: Also junge Menschen, das hatte ich letztes als Schnittzahl gesehen verbringen im Schnitt fünfvierzig Minuten am Tag mindestens auf Instagram und es sind fünfundvierzzig Minuten wo sie von links und rechts außen bombardiert werden.

00:38:48: und dann wundern mich auch solche Wahlergebnisse wie Sie in Berlin zu sehen gewesen sind nicht.

00:38:53: Und wenn Sie mir erlauben, würde ich jetzt noch mal ganz kurz auf den Wahlkampf der Berliner Linken zurückkommen.

00:38:58: Weil mich das wirklich, wirklich wormt.

00:39:01: Frau Iralpatte hat mich mit ihrem Wahlkampf generell ziemlich beschäftigt weil ich das sehr interessant fand.

00:39:07: Sie hatten einen sehr ähnlichen Wahlkumpf geführt wie auch Mamdani zuvor in New York City.

00:39:13: Hat ja auch dem Mamdali Brater?

00:39:15: Genau!

00:39:17: Da schließt sich dann sozusagen der Kreis und was beide... sehr gut gemacht haben.

00:39:23: Das muss man ihnen trotz aller Abneigung und Ablehnung ihrer Inhalte, muss man ihn zu Gute halten.

00:39:30: Sie haben Emotionen aufgreifen können und sie haben die Probleme der Menschen aufgreifend können – auf eine Art und Weise wie die anderen Parteien es nicht geschafft haben weil sie es gewagt haben eine sehr einfache Lösungen auf sehr komplexe Fragen zu geben.

00:39:46: Wenn ich jetzt also zum Beispiel das große Thema mieten, mit dem die Berliner Linken sehr erfolgreich Wahlkampf gemacht haben in Berlin.

00:39:53: In Zweifel interessiert es mich nicht als Mieter der zu viel Mietezeit oder das Gefühl hat so viele Miete zu zahlen ob da jetzt neue Wohnungen gebaut werden weil ob dadurch dann in fünf oder zehn Jahren meine Miete singt?

00:40:03: Da sehe ich erstmal kurzfristig nicht sondern ich sehe eine Partei die Enteignung ruft und wenn ich dann irgendwie das Bild davon habe super dann wird meine Mite erst mal günstiger.

00:40:14: Also das haben sie auf der einen Seite sehr, sehr gut gemacht und dann haben wir eine Frau Ereib erlebt die am Freitag vor den Wahlen ein Interview bei Al-Jazira gegeben hat.

00:40:22: Und Solidarität mit ihren palästinensischen Brüdern und Schwestern bekundet hat also mit einem Thema was Berlin natürlich betrifft und was in Berlin diskutiert wird aber dass Frau Eereib ganz bestimmt nicht selber lösen wird.

00:40:36: Also niemand wird sich jetzt rufen um den Auskonflikt zu beenden Und sie haben es trotzdem geschafft, dieses gesamte Thema zum Wahlkampfthema zu machen in Berlin und auf eine antisemitische Art und Weise bedient.

00:40:50: Wo man sich ernsthaft fragen muss ist das sozusagen Wahlkampftaktik gewesen?

00:40:56: Ist das die Essenz der Berliner Linken?

00:40:59: Wie viel darf ich einer Spitzenkandidaten vorwerfen, die selbst nicht gehandelt hat aber sehr viel unterlassen hat?

00:41:08: Ich würde jetzt ganz gerne zum Abschluss noch mal darauf zu sprechen kommen.

00:41:12: Sie sind jetzt relativ neu in der Politik und wir haben eben ihren rasanten Durchmarsch durch die Strukturen besprochen, jetzt sind in relativ kurzen Abständen Artikeln in den großen Zeitungen über sie erschienen.

00:41:25: Sie ist sozusagen das neue Gesicht der FDP weiblich gebildet klug

00:41:31: mit

00:41:32: migrantischen Wurzeln.

00:41:33: also besser kann es jetzt der Partei ja gar nicht ergehen aus Marketing-Gesichtspunkten.

00:41:40: Was sind alle so Zuschreibungen, die Ihnen nutzen?

00:41:43: Die vielleicht auch nerven weil man immer wieder auf diese?

00:41:46: Sie kommen aus Bagdad ihre Eltern sind also Bewerber gewesen und so weiter?

00:41:50: trifft das Ihre Person nervt sie das?

00:41:53: hilft ihnen das wie wir gehen sie damit um

00:41:56: ziemlich gelassen, um ehrlich zu sein.

00:41:58: Das löst bei mir immer noch eine ziemlich große Kognitive Dissonanz aus wenn ich so manchmal in meinen Kalender reingucke und mich dann so frage was mache ich da eigentlich?

00:42:08: Und warum interessiert das die Menschen, was ich hier zu sagen habe?

00:42:12: Wenn meine Biografie Aufhänger ist, dann finde ich das schön und interessant dass sich Menschen dafür interessieren Werfe aber immer als erstes sozusagen diese Trigger-Warnung rein, dass es nicht selbstverständlich ist in Deutschland.

00:42:28: Das was mein Weg ist, den ich mir natürlich für ganz viele andere Menschen auch wünsche, da füge ich immer hinzu... ein sehr starkes sozusagen Unterstützungsnetz zu Hause emotional.

00:42:41: Ich hatte Lehrer, die an mich geglaubt hatten und ich habe dann irgendwie einen Freundeskreis erlebt der sehr unterstützend ist und das ist alles andere als selbstverständlich.

00:42:49: deswegen lassen sie uns darüber sprechen wie wir das sozusagen zugänglicher machen für andere.

00:42:54: Und wenn das ein Aufhänger ist, dann ist es ein Aufhänger den ich sehr gerne sozusagen nutze gibt es ja definitiv viel schlimmere Aufhänger, die man in seiner eigenen Biografie und in seiner Person haben kann.

00:43:07: Und wenn man dadurch sieht – Die FDP ist eben nicht eingerostet!

00:43:11: Sie ist nicht altund männlich und sie ist nicht erledigt.

00:43:17: Dann freut mich das und dann werde ich alles dafür tun damit dieses junge frische Bild mit der FDP verbunden wird.

00:43:25: aber wie gesagt Ich verstehe mich als Rechtsreferendaren, die im Ehrenamt sich so viel wie möglich in der FDP engagieren möchten.

00:43:35: Weil es ist eine Sache für mich glasklar und auch die größte Motivation, viel zu geben und viel zu machen und über diese Themen zu sprechen.

00:43:43: Es gibt nur eine einzige Partei in Deutschland, die diese traditionsreichen organisierten Liberalismus in Deutschland vertritt und das sind die Freien Demokraten.

00:43:53: Und da können andere Parteien noch so oft sich selbst liberal nennen, sie sind es nicht in Gänze.

00:43:59: und diesen allumfänglichen Ansatz den haben wir nur an der FDP und deswegen lohnt es sich sozusagen jetzt viel in der FDP zu machen und wenn meine Biografie mir dafür Türen öffnet um über liberale Inhalte zu sprechen, die vorher verschlossen gewesen sind dann nutze ich das sehr

00:44:15: gerne.

00:44:16: Liebe Frau Zeier vielen Dank für dieses Gespräch!

00:44:20: Und Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, danke ich, dass Sie mit dabei waren.

00:44:23: Schauen sie auf Cicero.de vorbei.

00:44:25: da finden Sie zum Beispiel die Kolumne von Wolfgang Kubicki und natürlich auch alle weiteren

00:44:30: Folgen

00:44:31: unseres Cicere

00:44:40: Podcasts.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.