Necla Kelek im Interview mit Clemens Traub – „Wir säkularen Deutsch-Türken wurden im Stich gelassen“ 

Shownotes

Necla Kelek erzählt in ihrem neuen Buch „Glückskind“ von ihrem Aufwachsen als Kind türkischer Gastarbeiter. Im Cicero Podcast spricht sie mit Clemens Traub über den damaligen Einfluss konservativer Familien aus Anatolien und ihre Wut darüber, dass säkulare Deutsch-Türken bereits damals im Stich gelassen wurden.

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Necla Kelek: Glückskind. Aufwachsen zwischen Istanbul und Bückeburg, Herder 2026

Inhalt Podcast:

7:25 "Und das war dann dieser Traum. Wir arbeiten dann woanders nochmal und kaufen uns einen Eigenschaftswohnung am Bosporus und kommen zurück. Das war der Traum und mit diesen Gedanken sind wir in Bückeburg angekommen. Und ich muss wirklich sehr, sehr immer wieder so unterstreichen, wie wichtig das war. Bestimmte Vorstellungen zu haben, so ist Europa, so sind wir, und beeinflusst auch durch diese vielen Märchen, die ich auch im Radio gehört habe, also der gestiefelte Kater, Heidi, (…) wir kommen also in dieser Kleinstadt an und dachten, das ist ja hier Märchenland!" (Necla Kelek)

17:35 "Und da habe ich gemerkt, ah, wenn man sich politisch engagiert und die Rechte gut einsetzt, die man so hat. Dann tut das ja nicht nur mir gut, sondern auch der Gesellschaft,(…) das war eine sehr, sehr wichtige Erkenntnis für mich, dass man sich also in diesem Land für die eigenen Interessen sich einsetzen kann, besonders als die Schwächsten, ganz unten, Arbeiter, Mädchen, Frau, Auszubildende" (Necla Kelek)

23:43 "Ich bin ein Kind diesen Spruchs von Willy Brand, 'mehr Demokratie wagen' hieß ja auch Chancengleichheit, für einfache Verhältnisse nach oben zu kommen. Also ich konnte dann tatsächlich über den zweiten Bildungsweg studieren. Und mein Gedanke war, ich will auch Gewerkschaftssekretärin werden und weiter diese Unterstützung anderen anbieten" (Necla Kelek)

29:06 "Das werfe ich tatsächlich dieser Gesellschaft vor, dass sie einseitig für sich diesen Anspruch genommen haben, 'ach, das ist doch, je bunter, desto schöner für uns.' Aber was das für diese neue Generation, die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Frauen, bedeutet, dazu zu bleiben, wie sie gekommen sind, damit ich hier bunt in Kreuzberg was Buntes erleben darf, das ist eine für mich verlorene Chance und Zeit für sehr, sehr viele Migranten, Mädchen, Kinder, die weiterhin in ​dieser Tradition stecken geblieben sind. (…) All diese alten Traditionen sind ja konserviert wurden. Und die Schule, gut immer ist die Schule schuld, ich weiß, aber die Schule hat kein Plattform angeboten. Die Politik hat kein Platz für die Reflektion, um diese Tradition zu überwinden geboten. Und je mehr sich die Gruppen sich unter sich aufhielten und zurückzogen, die Tradition unter sich, die Binnenmigranten unter sich die Säkularen unter sich findet ja auch nicht so viel Mischung statt, desto haben sie große Schwierigkeiten, finde ich. Das zu reflektieren, was das Leben oder die Familie mit mir macht." (Necla Kelek)

33:45 "Solange diese Religion nicht sich von sich selbst reformiert und wirklich überprüft, wie kann man muslimisch sein, aber trotzdem in der moderne leben und diese tief mittelalterlich aus dem 11. Jahrhundert stammende Tradition aufrechterhält, wird es keine Integration geben, kann nicht. Das war immer unsere Message als Säkulare. Und wir sind nicht gehört worden oder doch schon gehört worden, aber die anderen sind getragen worden." (Necla Kelek)

Transkript anzeigen

00:00:00: Solange diese Religion sich nicht von sich selbst reformiert und wirklich überprüft, wie kann man muslimisch sein?

00:00:08: Trotzdem in der moderne Leben.

00:00:10: Und an dieser tief mittelalterig aus dem elften Jahrhundert stammende Tradition aufretter hält wird es keine Integration geben kann.

00:00:20: nicht.

00:00:21: das war immer unser Message als Sekulare und wir sind nicht gehört worden oder doch schon gehört wurden aber die anderen sind getragen worden

00:00:30: Sagt Netschler Kellig.

00:00:38: Hallo und herzlich willkommen, liebe Hörer des Cicero Podcast Politik!

00:00:41: Heute haben wir mit Netshler Kelek eine der bekanntesten Stimmen der Integrationsdebatte zu Gast.

00:00:47: Mit dabei hat Kelek ihr neues autobiografisches Buch «Klückskind aufwachsen zwischen Istanbul und Bückeburg».

00:00:55: Wir sprechen heute über ihr bisher persönlichstes Buch und darüber, wie es war als Kind türkischer Gastarbeiter in der niedersächsischen Provinz aufzuwachsen.

00:01:05: Und wir sprechen darüber, warum es immer mehr Deutsch-Türken gibt die die AfD wählen.

00:01:10: Mein Name ist Clemens Traubb und ich bin Redakteur bei ZIZARU.

00:01:14: Liebe Frau Kehlek erst mal wirklich vielen, vielen Dank dass Sie für den Podcast extra aus Hamburg angereist sind!

00:01:21: Ich freue mich.

00:01:22: dankeschön Frau Kehlek, Sie kommen aus einer Familie aus Zentral Anatolien sind aber vor allem in Istanbul aufgewachsen wo Ihre Eltern in den Vierzigerjahren hingezogen sind.

00:01:35: Wie war Ihre Kindheit in der Türkei?

00:01:38: Welche Erinnerungen und welche Gefühle verbinden sie damit?

00:01:42: Viele viele viele Erinnerung.

00:01:44: ganz lange habe ich diese Zeit das waren ja neun Jahre als die schönsten meines Lebens beschrieben.

00:01:51: sehr, sehr lange hatte ich immer Sehnsucht zu diesem Leben.

00:01:56: Auch mit der Frage warum haben wir dieses Leben eigentlich verlassen?

00:01:59: und meine ganze Art und Weise wie ich heute lebe habe ich immer dieser Zeit so verdanken.

00:02:07: Kannst du mal beschreiben was für eine Familie kommen Sie?

00:02:10: Also welche Einstellungen und welche Werte haben ihre Eltern an sie weitergegeben.

00:02:16: Meine Familie, oder möchte ich als eine säkulare Familie bezeichnen und mein Buch heißt ja Glückskind und damit beginnt auch schon mein Glück, dass sich in eine Familie reingeboren wurde die halt säkular war und die neue wachsende oder gerade begonnene aber so reifende junge Republik der Türkei mitten drin gelebt hat in Istanbul.

00:02:41: aus Pnabisch, im weiten Tal Anatoliens in der Nähe von Kayseri.

00:02:46: Da hatte schon mein Vater diese Sehnsucht.

00:02:48: wenn Republik dann richtig und das kann ich nur in Istanbul allein diese Entscheidung treffen zu können hat schon was mit der jungen Republik zu tun als ein republikanischen liberalen Welt dass er als einzelner dachte Ich verlasse meine Familie.

00:03:05: Er kommt aus einer gut bürgerlichen Familie Aber ich kann es auch alleine meiner Frau in Istanbul schaffen, allein solche Entscheidungen treffen zu können.

00:03:15: Hat was mit der Republik der Türkei zu tun und so eine republikanische Republik die halt alles was diese Republik geboten hat an Kultur zum Beispiel Theater Musik Konzerte aber Bücher Also Bücher zu lesen, westliche Bücher zulesen, Klassikerzulesen.

00:03:34: Das gehörte auch zu diesem neuen republikkarnisch lebende Familie.

00:03:40: und dann kam ich auch noch als das dritte Kind dieser Familie da hatte.

00:03:45: auch schon diese schwere Zeit meiner Familie dort wirklich anzukommen aus Anatolien war nicht einfach aber das habe ich dann alles nicht mehr erlebt sondern in der blühtzeit Wie sagt man, ich wurde in der richtigen Zeit und im richtigen Ort geboren.

00:04:01: So bezeichne ich mich und daher auch das Buch

00:04:04: Glückskind.".

00:04:05: Ihre Familie hatte ja dann in den Sechzigerjahren den großen Traum von Europa – auch den großen trauen von Deutschland, den damals in der Türkei sehr viele Menschen hatten.

00:04:15: Können Sie mal beschreiben wie sah dieser Traum ganz konkret aus?

00:04:21: über Europa gesprochen.

00:04:22: Wie hat man über Deutschland gesprochen?

00:04:24: Wir haben über Europa fast jeden Tag aus dem Radio gehört, weil die Türkei war ja ausgerichtet mit der Idee diese Republik aufzubauen europäisch und alles was in Europa passierte interessierte uns.

00:04:36: wir waren einem Viertel wo die meisten zugezogen waren aus dem gleichen Grund wie mein Vater.

00:04:43: also wir waren uns alle sehr ähnlich oder wollten die neue Lebensart nicht wie im Osmanischen Reich, also wo Frauen ja alleine nicht auf die Straße konnten und nur in Begleitung verschleiert seien durften.

00:04:59: Das alles war ja vorbei.

00:05:00: Also wir hatten das Gefühl es beginnt eine neue Zeit um.

00:05:04: Frauen haben ganz viele Möglichkeiten auch selbstständig zu sein beruflich weiterzukommen.

00:05:10: Das war auch ideal der Familie Kinderbildung anzubieten und dass sie weiter kamen, aber auch unser Stil wie wir miteinander gelebt haben.

00:05:19: Wir fanden uns europäisch!

00:05:21: Wir waren europäische.

00:05:22: und ganz wichtig die Begleitung vom Radio, weil Fernsehen gab es nicht, Zeitungen Bücher, aber Radio hörten ja die Klassiker und dieses Programm hieß morgen gehts weiter, die übersetzt.

00:05:37: Da wurden diese Bücher gelesen und wir hatten ziemlich viele Bilder wie in Europa gelebt wurde und auch welche Sorgen Europa hatte, zwischen Armut und Reichtum.

00:05:48: Und all diese Romane halt ja, Dostrojevskis aber auch John Steinberg mit von Menschen und Meusen also alle diese Bücher haben wir aus dem Radio gehört.

00:05:57: Dann ist ihre Familie neunzehntsechzig nach Deutschland gekommen.

00:06:01: Sie haben dann in der niedersächsischen Kleinstadt Bückerburg gewohnt.

00:06:07: Das war in den neunzehnzehnten Jahren im Vergleich zu Istanbul wahrscheinlich eine ganz andere Welt.

00:06:13: Nämlich an, wir haben sie.

00:06:15: wie hat ihre Familie diese komplett neue Lebensumgebung empfunden?

00:06:20: Der Grund, warum dieser Schritt noch weiter nach Europa zu gehen war ja dass mein Vater nicht wirklich wirtschaftlich Fuß fassen konnte in Istanbul.

00:06:29: Er war es nicht gewohnt so selbstständig ganz alleine zu arbeiten und meine Mutter drängte ihn.

00:06:34: lass uns doch noch einen Schritt weitergehen.

00:06:36: Wir können ja ein paar Jahre dort probieren wie der zurückkommt.

00:06:38: also das war der Traum.

00:06:40: Und mit diesem Traum und dieser Vorstellung.

00:06:42: Also

00:06:42: das war diese Vorstellen noch weitergehen, damit meinen Sie quasi noch weiter in den Westen?

00:06:47: Nein auch wirtschaftlich auf bessere Beine.

00:06:50: Dass wir in Europa lebten davon waren wir überzeugt.

00:06:53: aber die ganze finanzielle Sorgen, die wir hatten also die meine Eltern hatten, die begleitet für uns natürlich und meine Mutter beklagte sich täglich darüber dass wir nicht geschafft hatten aus diesem Holzhaus wo wir ja da wohnten in ein Apartment-Haus umzuziehen.

00:07:09: Das war ja der eigentliche Schritt und die, die es schafften zogen weg und wir blieben zurück.

00:07:14: also wir waren auch im dieser Mahalle in dieser Straße die zurückgebliebene die es nicht schafften.

00:07:20: Und das war dann dieser Traum, wir arbeiten dann woanders nochmal und kaufen uns eine Einflusswohnung am Bosporus und kommen zurück – das war der Traum!

00:07:31: Mit diesen Gedanken sind wir in Bückeburg angekommen und ich muss wirklich immer wieder so unterstreichen wie wichtig das war, bestimmte Vorstellungen zu haben, so ist Europa, so sind wir vielen Märchen, die ich auch im Radio gehörte.

00:07:46: Also der gestiffelte Kater Heidi und ... also ich konnte sogar Frankfurt sagen ja?

00:07:52: Und in Deutschland musste ich ja auch mal nach Frankfurt und unbedingt diese Kirche besteigen, wo mich von oben die Berge sehen wollte.

00:08:02: Diese Neugier war da und wir kommen also in diese Kleinstadt an und dachten das ist ja hier Märchenland!

00:08:09: Ich meine wer Bekorbo kennt, dass es so eine schöne kleine mittelalterliche Stadt mit Fachwerkhäuser, alle so wie das in den Märchen beschrieben wurde.

00:08:20: Und der Haal ist ein ganz kleiner Berg im Weihbückeburg.

00:08:25: als wir da das erste Mal spazieren gingen, da dachte ich, da kommt jetzt gleich der gestiefelte Kater vorbei.

00:08:30: Also

00:08:30: Sie hatten das Gefühl, dass es wirklich

00:08:31: der Traum war?

00:08:32: Das ist ein Märchenland!

00:08:33: Ein Märchenland also ja weil es so anders aussah komplett anders aussa... uns sehr gut gefiel, weil gerade meinen kleinen Bruder und ich wir sind ja da immer im Schlosspark gelaufen.

00:08:46: Und ich dachte jetzt tatsächlich, da gab es ein kleines Fachwerkshäuschen neben dem Schloß und das war leer.

00:08:52: Ich schaute aus dem Fenster und da waren lauter kleine Betten und dann dachte ich die sieben Zwerge wohnen hier.

00:08:58: Das ist ja Schneewittchens Haus!

00:09:00: Weil es war ein Kindergarten.

00:09:02: Und das kannten wir ja nicht, Kindergärten hatten wir auch nie gesehen.

00:09:05: Also so mit dieser Neugier und voller Überraschungen kamen wir da an.

00:09:11: Also positiv erst mal!

00:09:13: Wie hat sich das dann weiterentwickelt?

00:09:15: Sie beschreiben in Ihrem Buch dass sich Bückeburg immer mehr wie ein türkisches Dorf angefühlt hat und des zunehmend mehr tiefrediköse muslimische Familien aus Anatolien gab die Gemeinschaft dann massiv verändert haben.

00:09:30: Also wie haben Sie da diese Veränderung dann erlebt?

00:09:33: Diese Anfangszeit ist sehr, sehr wichtig um dahin zu kommen.

00:09:38: also das war ja, das war neunzigzechsundsechzig.

00:09:40: wie gesagt sind wir angekommen und übrigens jetzt dreißigste August wären es sechzig Jahre.

00:09:49: Langer Zeitraum!

00:09:50: Es ist Zufall ich habe nicht mal daran gedacht aber es ist tatsächlich jetzt im August.

00:09:58: Wir waren ja alle Binnen-Migranten, die dort erstmal angekommen waren.

00:10:01: Das war zwar ein kleiner Ort aber drumherum waren sehr viele Firmen und Metallfabriken.

00:10:08: Da kamen sehr viele Angeworbene, aber fast alle Binn-Miggranten.

00:10:12: Alle waren aus unserer Sicht modern und eine ganz junge Frau, die alleine gekommen waren zum Arbeiten.

00:10:19: Und sie waren in einem Wohnheim, nannte sich das untergebracht, Mädchen und Männern getrennt.

00:10:28: Und dort trafen sie sich... Es wurden Hochzeiten dort gefeiert.

00:10:31: Wir haben daran teilgenommen.

00:10:32: also es war aber alles unsere Schicht.

00:10:35: Also unsere Art wie wir in Europa lebten und arbeiten.

00:10:40: Sie zogen alle langsam zurück und ich beschreibe ihr auch im Buch Genau diese Szene, wo wir einmal meine Mutter und ich aus dem Fenster schauen in Bücoburg.

00:10:48: Und eine Frau mit Schalvaar und richtig geblümten... Also wirklich direkt aus dem Dorf, aus dem Taxi-Ausstieg kein Koffer sondern Säcke hatte, wo sie da ihre Sachen drin hatte.

00:11:03: Das ist für mich so ein ganz entscheidendes Bild.

00:11:06: das ist aber schon bereits achtziger Jahre also solange hat das noch gedauert, Ende der Siebziger-Jahre.

00:11:15: Wo nicht mehr Binnenmigranten die waren zurück aber jetzt bereits sich auch durchgesetzt bis ins Zentral Anatolien Einfach in Landbevölkerung auch den Weg nach Deutschland gesucht hat und auch geschafft hat.

00:11:33: Ich habe das jetzt so als Ende-Siebziger, aber es war glaube ich schon ab der Zeit waren sehr viele Landbevolker.

00:11:42: Diese Familien brachten nicht wie meine Familie bereits vorbereitet auf Europa das Bild sondern sie wussten ja gar nicht wo sie landen.

00:11:52: Sie brachten dann ihre traditionellen Vorstellungen, Bräuche, Traditionen.

00:12:00: Die sie dann einfach fortgesetzt haben zu leben.

00:12:02: und meine Mutter hat sich an irgendwann genau dieser Frau die da nicht mehr so angezogen war schon ein bisschen anders.

00:12:08: das wurde nach zehn Jahren ihre beste Freundin.

00:12:11: Das ist so bildlich kann man das beschreiben.

00:12:14: mit dieser Bevölkerung kam auch der erste Moschee in diese Stadt.

00:12:19: dass es aber Mitte Achtzig Ja, also so lange hat das noch gedauert.

00:12:24: Sie haben sich dann diese Welt aufgebaut, dass sie sagten wir sind zwar hier aber wir sind Muslime... Also aus Türken wurden mit dieser Bevölkerung, wurden wir Muslime?

00:12:35: Ja,

00:12:35: da schreiben sie in ihrem Buch, das war ein Satz über den ich auch gesteubert bin, fand ich ganz spannend.

00:12:39: Sie schreiben die Auseinandersetzung mit dem islamischen Klauben der zunehmend zur Identität der Gastarbeiter wurde und aus ihnen zuerst Türken oder Muslimen machte.

00:12:48: Ja so war das.

00:12:49: Ich habe ja einen Stiefvater, weil meine Mutter zweite Mal geheiratet hatte als diese erste Moschee durch Stiftungen entstand ist er dann auch hingegangen, weil ihr sagt ihr warum denn nicht?

00:12:59: ich schau euch geh da jetzt auch mal ich will dir auch mal beten.

00:13:02: und genau an diesem einen Tag soll der heute dieser Mosche gesagt haben?

00:13:11: Von meinem Stiefvater weitergeben als Zitat, dass der Holger gesagt hätte, die aus der Türkei kamen.

00:13:18: Die kamen immer so wie beamtet des türkischen Staates für fünf Jahre.

00:13:21: Das war eine Didip-Musche.

00:13:22: Ob diese Männer, die da saßen nach dem Gebet und sich nicht schämen würden Angst vor aller hätten ihre Frauen bei den unglaublichen Arbeiten zu lassen das sei alles Sünde und dafür müssten sie bezahlen.

00:13:35: Und da ist mein Stiefvater aufgestanden und gesagt, was erzählen Sie denn hier?

00:13:40: Wir sind hier um unser Leben zu verdienen.

00:13:45: So etwas kann aller nicht gesagt haben und ich werde Ihre Moschee nie wieder betreten.

00:13:49: Er ist rausgegangen und ist auch nie wieder in irgendeine Moschee gegangen.

00:13:52: Aber diese Stimmung muss man sich vorstellen bei den einfachen Landarbeiterinnen die dort lebten, was diese Beamten aus der Türkei mitgebracht haben... Das hat gewirkt.

00:14:03: Die Menschen zogen sich tatsächlich immer weiter zurück, was am Anfang sehr viel gemischt mit deutscher Bevölkerung war.

00:14:10: Meine Eltern sind jedes Wochenende am Samstagabend zum Beispiel zum Tanzen nach Kaffetzanzusie gegangen mit deutschen Kollegen.

00:14:19: Das wurde alles pö-a-pö aufgegeben und es bildete sich eine Gruppe die unter sich dann blieb – türkisch, muslimisch.

00:14:28: Und hatten Sie auch das Gefühl dass da ein Stück weit Traum von Freiheit geplatzt ist, den sie ja hatten.

00:14:35: Nein wir bin Migranten haben ja unsere Chancen genutzt bis heute.

00:14:40: Ich bin dann weitergegangen ich habe ja eine Ausbildung gemacht.

00:14:43: nach der ausbildung Bin ich zum studieren nach hamburg gegangen mein vater ist zurückgegangen.

00:14:46: also Wir hatten alle und die die schon bereits in die türkei zurückgegang waren Die Sie haben ihre zeit dort gelebt jetzt lebten andere Und sie hatten andere Vorstellungen.

00:14:56: Sie wollten nicht zurück, weil wir unsere Gruppe wollte ja immer zurück.

00:15:00: Diese Gruppe wollte bleiben und da hat sich so niedergelassen als Muslime, weil sie so traditionell schon vorher in der Türkei gelebt haben.

00:15:08: Haben sie dort dieses Leben fortgeführt?

00:15:11: Haben sich von den deutschen Bevölkerung komplett zurückgezogen wie übrigens auch das beschreibe ich ja auch im Haus wo wir dann plötzlich ins Dorf gezogen sind Und da hatten wir überhaupt keine deutschen Freunde, die zu uns kamen.

00:15:24: Wir lebten tatsächlich dann nur mit türkischen Bekannten.

00:15:28: Weil sie keine... Kontakte mehr hatten oder weil die Deutschen nicht mit den Kontakt zu ihnen gesucht haben?

00:15:35: Ich habe ja eine andere Perspektive.

00:15:36: Meine Beobachtung war, dass es nicht mehr passte also diese neue Bevölkerung, die dann kamen, weil die anderen waren ja weg.

00:15:44: Die hatten das überhaupt nicht vor sowas mit deutschen.

00:15:47: Gott uns die ersten Schweinefleisch, die tranken Alkohol ihre Frauen liefen frei auf der Straße ohne männliche Begleitung was für uns in Istanbul ganz normal war aber für sie war das unmöglich so etwas.

00:15:59: Und so haben sie tatsächlich auch diese Stadt mit dieser Tradition erobert, sodass auch wir die ersten – aber auch dort waren ja schon die zurückgebliebenen, weil die anderen waren ja weg.

00:16:12: Dass wir uns dem angepasst haben, uns einfach nicht mehr in der Stadt zu zeigen, weil es wurde sofort herumgesprochen was hat Sie denn da länger als eine Stunde sich in der Stadtrum zu treiben?

00:16:24: Ich meine das war sowieso nur zwei Straßen und diese Einkaufsstraße aber auch da!

00:16:29: fehlten wir auf.

00:16:30: Also zogen wir uns immer weiter

00:16:31: zurück.".

00:16:32: Sie schreiben in ihrem Buch auch davon, dass es so eine Art Wendepunkt in ihrem Leben gab und das war zum einen die Ausbildung bei Melita und das waren zum anderen Jugendseminar bei der EG Metall wo sie sich zunehmend mehr engagiert haben also in der Gewerkschaft.

00:16:51: was hat sich durch die Ausbildung und das Jugendseminar bei der Gewerkschaft in ihrem leben verändert?

00:16:57: Sehr viel.

00:16:58: Bis dahin war es dann für uns so, warum schaffen wir es nicht zurück?

00:17:02: Warum schaffen wir das nicht

00:17:03: zurück?".

00:17:03: Dann fing ich ja diese Ausbildung an und wurde tatsächlich auch zur Jugendvertreterin gewählt was mich gefreut hat.

00:17:10: Und ich hatte jetzt eine Aufgabe die sich sehr positiv entwickelt hat.

00:17:16: Ich kam mit der Ausbildung nicht so gut klar.

00:17:18: Es war sehr schwer.

00:17:20: Das war bei einer Maschinenfabrik aufbauten Faka nennt sie Kölgel.

00:17:25: Es war für mich sehr, sehr schwer mitzukommen und ich habe dann tatsächlich als Jugendvertreterin durchgesetzt dass wir den Freitag nur für unsere Ausbildung lernen konnten.

00:17:35: Und da hab' ich gemerkt, ah wenn man sich politisch engagiert und die Rechte gut einsetzt, die man so hat... ...dann tut das ja nicht nur mir gut sondern auch der Gesellschaft weil die anderen auszubildenden hatten.

00:17:46: Wir waren forty-fünf Auszubildende Sie hatten ja auch was davon.

00:17:50: also da hatten wir zusammen So als junge Menschen wo man ja sonst überhaupt nichts zu sagen hat in der Gesellschaft, hatten wir ja etwas durchgesetzt.

00:17:59: Und das war eine sehr wichtige Erkenntnis für mich, dass man sich also in diesem Land für die eigenen Interessen einsetzen kann – besonders als ganz die Schwächsten, ganz unten Arbeiter und dann noch Mädchen-, Frau-und Auszubildende!

00:18:13: Also Lehre.

00:18:14: Ganz unten.

00:18:15: Das war schon was ganz Besonderes.

00:18:18: Sie haben mir dann auch entschlossen, sich nicht mehr unterdrücken lassen zu wollen gerade von Erwachsenen was ihr dann massiven Streit mit ihrem Vater ausgelöst hat.

00:18:28: Was ist damals passiert?

00:18:29: Diese Aufgabe bei der Gewerkschaft und dass die Gewerksamkeit wirklich uns so unterstützt, das ganz besonders... Die Migranten, also damals sagten wir ja noch Gastarbeiter, gleiche Arbeit, ein gleicher Lohn für gleiche Arbeits-, also keinen Unterschied!

00:18:44: Es gab eine Krisenkampagne durch die IG Metall oder DGB, macht mein Kumpel nicht an wo wir auch so Plaketten trugen Und das war so ein Schutz.

00:18:54: Die Gewerkschaft hat uns wirklich sehr geholfen, dass wir die gleichen Rechte hatten in der Fabrik.

00:19:01: Wir wurden nie unterschiedlich behandelt und das hat mir natürlich sehr gut gefallen.

00:19:06: Ich hatte Vorbilder dann, die in der Gewerksamkeit als Gewerksiasekretäre für diese Rechte eingesetzt haben, uns aufgeklärt haben und ich wusste, ich habe Rechte und mein Vater weiß es nicht!

00:19:19: Dreißig Jahre jünger als er.

00:19:21: Ich weiß es, er weiß es nicht.

00:19:22: also ich wuchs so in meinen Gedanken und hab gesagt lasst mir entweder von dieser von einem Unternehmer noch vor meinem Vater irgendwas sagen weil ich habe genau das gleiche Recht egal wie alt ich bin.

00:19:36: Und da habe ich dann aufgemockt und eben nicht mehr gehorcht die Tür abgeschlossen einmal ein Tag Nicht rausgegangen und war völlig fassungslos wusste gar nicht wirklich dachte ich bin verrückt geworden und hat uns tatsächlich verlassen.

00:19:52: Das hat auch mit meiner Ausbruch zu tun, ja.

00:19:55: Er ist dann zurück zu seiner Mutter, dann zurück nach Milchmerl, nach Istanbul, sondern direkt in das Elternhaus wo er geboren war.

00:20:03: Dort ist er auch gestorben, dreißigvierzig Jahre später.

00:20:07: Er sei gewalttätig geworden?

00:20:09: Aber nur dieses eine Mal... also das muss ich immer wieder sagen weil wir hatten von ihm nie Gewalt erfahren.

00:20:16: Aber an dem Tag hat er die Tür aufgebrochen und ist auf mich zugestuft, weil ich immer gerufen habe du bist nicht unser Vater und sie lieben dich sowieso schon lange nicht mehr.

00:20:29: Also immer so ganz sehr heftige Sachen wo er noch nie in seinem Leben sowas gehört hatte.

00:20:34: Weil wir hatten ja immer großen Respekt vor ihm.

00:20:38: aber an dem tag hab ich rebelliert und er war so fassungslos dauerbar dass er mich dann lese und ich war bei meinem Onkel, ich bin ja dann weggegangen.

00:20:49: Und als ich ein Wochen später meine Mutter angreift, du kannst zurückkommen, dein Vater hat uns

00:20:53: verlassen."

00:20:55: Würden Sie sagen das ist die wichtigste Zeit Ihres Lebens?

00:20:59: Dass es eine Zeit war, die sie zu dem Menschen gemacht hat der sie heute sind?

00:21:03: Unbedingt.

00:21:04: An einem Buch, ich glaube Bitte Süße Heimat habe ich dieses Buch ja eben gewidmet dass er gegangen ist um mir die Freiheit zu geben.

00:21:13: Er hat sowieso vorher schon gemerkt das wir alle uns so selbstständig machten und gar nicht mehr hörten und er verstand auch gar nicht mal diese andere Welt von Jugend.

00:21:25: Dann hat er natürlich auch mitbekommen, dass Frauen ihre Haare nicht tupierten und diese Minirock-Zeit.

00:21:33: Das war alles ihm so fremdgewonnt – das war nicht mehr sein Europa!

00:21:37: Er hatte ja dieses strengwürgerliche europäische Erziehung im Kopf um diese Rebellion der Jugend.

00:21:45: Und ich jetzt auch noch dazwischen wusste genau, dass es nicht meine Welt ist.

00:21:52: Für mich war das sehr wichtig dass ich diese Freiheit, die er mir geschenkt hat – so bezeichne ich das im Zurückdenken -, dass ich das genutzt habe und ich wollte dann auch unbedingt aus meinem Leben was machen.

00:22:07: Diese Freiheit für mich nutzen!

00:22:09: Es gibt eine ganz, ganz tolle Passage in Ihrem Buch,

00:22:13: die ich

00:22:14: kurz vorlesen möchte ein ganz spannendes Zitat.

00:22:18: Als Kind versprach Ich mir wenn ich auf meine Fragen ein Nein oder Verbot von den Erwachsenen bekam.

00:22:24: Wenn ich einmal groß bin, werde ich frei sein und die Fragen selbst beantworten.

00:22:29: Und heute kann ich sagen jetzt bin ich da wo ich immer sein wollte.

00:22:32: Das ist meine Geschichte Die Geschichte einer Integration.

00:22:37: Was würden Sie heute mit Abstand Mit Blick auf Ihre Jugend sagen?

00:22:43: Sie sind inzwischen eine renommierte Publizistin.

00:22:46: was war der Schlüssel Ihrer so erfolgreichen Integration?

00:22:49: Warum haben sie den Anschluss gefunden an die Liberale an die deutsche Gesellschaft?

00:22:55: Ich habe alle Möglichkeiten, die diese Gesellschaft zu bieten hat der Jugend aber auch uns Gastarbeiterkinder nutzen können.

00:23:07: Ich konnte keinen Abitur machen.

00:23:08: ich hab es nicht geschafft Aber durch die Ausbildung, die ich abschließen konnte mit sehr viel Unterstützung und Aufmerksamkeit.

00:23:17: Durch die Ingenieure, mit denen ich zusammengearbeitet habe, mit großem Respekt behandelt wurde.

00:23:22: Mein Berufsschullehrer, der mich immer begleitet hat mir geholfen, hat der Meister in der Werkstatt.

00:23:26: Also alle hatten irgendwie so das Gefühl wir müssen dieses Kind irgendwie begleiten damit sie das hinkriegt.

00:23:34: Das habe ich natürlich auch genutzt.

00:23:36: Und dann konnte ich über den zweiten Bildungsweg, ich war ja auch SPD und Willy Brandt, der sagte mehr Demokratiewagen... Ich bin ein Kind dieser diesen Spruchs von Willy Brandts Mehr-Demokratiewagen hieß ja auch Chancengleichheit für einfache Verhältnisse nachher oben zu kommen.

00:23:54: Also ich konnte dann tatsächlich über den Zweiten Bildungs Weg studieren und mein Gedanke war, ich will auch Gewerkschaftssekretärin werden diese Unterstützung anderen anbieten, weil das war ja wie ich es geschafft hatte nur mit dieser Unterstützung.

00:24:10: Und ich habe dann tatsächlich auch wieder mit Unterstützung meiner Professoren und Kommilitonen, da hab' ich dann auch Foxy Schaff studiert in der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg.

00:24:24: dann hatte ich ja wieder eine Chance weiterzumachen.

00:24:27: Dann konnte ich auch an der Universität studieren und die vielen Fragen, die sich ansammelten – woher komme ich?

00:24:32: Und wie sind die Gesellschaften strukturiert?

00:24:37: Und verabschiedete mich langsam von dieser für mich gewonnene eingebildete Wahrheit es halt... Es hat nur mit Interessenskonflikt zwischen Arbeit und Kapital zu tun, um dann wir endlich auch wie DDR und Sowjetunion kommunistisch werden oder China damit auch dieses Land endgültig gerettet sein.

00:24:58: So war ich ja als Revolution in der Revolutionszeit.

00:25:02: Daran habe ich erst geglaubt.

00:25:06: Da habe ich so gedacht, es kann ja auch keiner möglich sein sein.

00:25:09: Wir sind mit dem Auto sehr oft durch Bulgarien gefahren und Jugoslawien damals gefahren, wo ich dachte, dafür lebe ich jetzt, dass wir so leben wie diese Menschen hier im Kommunismus um Gotteswillen.

00:25:23: Meine Fragen haben sich dann wieder in eine andere Richtung.

00:25:27: Wirklich verstehen, wie funktioniert eigentlich eine Gesellschaft.

00:25:30: Wie interagieren wir und wie funktionieren wir?

00:25:34: Und wie werden wir so, wie wir werden wollen oder auch nicht?

00:25:37: Das war dann – da habe ich mich für Soziologie entschieden – noch mal sechs Jahre Soziologisch studiert.

00:25:43: Da kamen ja wieder durch Max Weber nochmal ganz andere Fragen in die Gesellschaft.

00:25:48: Und so beschloss ich zu promovieren mich mit Religionen auseinanderzusetzen.

00:25:55: Das war der entscheidendste Frage für mich, weil ich dachte in allem wie wir werden und sind, wie die Werte sich bilden hat die Religion was zu tun.

00:26:04: und das war in der Zeit eigentlich nicht so.

00:26:07: aber ich habe gesagt doch Religion spielt eine zentrale Rolle, weil Max Weber weiß ja auch immer wieder darauf hin diese protestantische Ethik warum wirtschaften diese Menschen anders als anderen religiösen Menschen, das war für mich entscheidend diese Fragen.

00:26:27: Ja und so hat sich mein Leben immer entwickelt und immer wenn ich mit einem Abschnitt zu Ende war als ich meine Promotion geschafft hatte an dem Abend habe ich auch wieder diesen Satz gesagt jetzt bin ich endlich da wo ich immer sein wollte, habe ich so viele Fragen beantworten können.

00:26:45: und so geht es eigentlich weiter.

00:26:46: und ich hab heute morgen mit meinem Sohn telefoniert und gesagt, du ich hab das Buch hier sehr raus.

00:26:52: Und er freute sich auch sehr.

00:26:53: Da habe ich gesagt ach mein Sohn jetzt bin ich wirklich da wo ich immer sein wollte.

00:26:57: Ja das ist mein Stück, mein Lebensprinzip.

00:27:02: Auf der anderen Seite gibt es ja auch sehr viele Leute bei denen die Integration nicht so gut gelungen ist.

00:27:08: was würden sie sagen mit Blick auf ihre Lebenserfahrung?

00:27:13: Warum hat die Integration so oft nicht funktioniert?

00:27:18: Welchen Stellenwetter hat Religion dabei?

00:27:20: sehr viel.

00:27:22: Wie gesagt, wir haben ja als Bin-Migranten hatten wir schon eine Entwicklung in der Gesellschaft durchgemacht wo Religion sprituell liebevoll die Menschen begleitet.

00:27:36: so habe ich Religionen erfahren also auch die muslimische Religion.

00:27:39: und die schönste Zeit die ich auch im Buch beschreibe ist dieser Ramadanmonat in Istanbul bei uns in der Familie.

00:27:49: Aber nie Religion als strafend und vor allen Dingen Gesetze vorgebend, an die ich mich halte.

00:27:56: Und wenn nicht werde ich tausende Jahre in der Hülle braten.

00:28:01: und also diese ganze schwarze Pädagogik, die auch eine Religion ja den Eltern oder Gesellschaft bietet.

00:28:09: Ich glaube das für die vielen mit diesen Traditionen noch lebende Menschen fehlte wie bei mir Eine Reflexionsplattform, eine Möglichkeit wo ich immer dachte das bietet die deutsche Schule.

00:28:26: Da lerne ich wie wird ein Individuum also einen Mensch frei im Denken, im Handeln in Auseinandersetzung der Batte diese Plattform?

00:28:37: aber das kippte ja irgendwann um und deshalb habe ich auch die Debattenbücher geschrieben.

00:28:42: Die Pädagogik ging da hin zu sagen Diese Menschen mit ihrer Traditionen wie sie kommen, die ganz anders sind sollen unsere Gesellschaft zum Multikulturell ein Reichtum sein.

00:28:55: Warum sollen Sie so sein als wir?

00:28:57: Also Sie gingen da so lape da mit diesem Freiheitsbegriff und Demokratierechte um.

00:29:03: Lass sie doch so wie sie sind!

00:29:04: Das ist für uns eine Bereicherung.

00:29:06: also das werfe ich tatsächlich dieser Gesellschaft vor dass sie einseitig für sich diesen Anspruch genommen haben.

00:29:13: ach das ist doch je bunter desto schöner für uns.

00:29:16: Aber was das für diese neue Generation, die Kinder und Jugendlichen aber auch für die Frauen bedeutet dazu zu bleiben wie sie gekommen sind.

00:29:26: Damit ich hier bunt in Kreuzberg etwas Bundes erleben darf – das ist eine für mich verlorene Chance und Zeit für sehr viele migranten Mädchen-, Kinder, die weiterhin in dieser Tradition stecken geblieben sind dass die Eltern bestimmen, wenn sie heiraten.

00:29:44: Dass Sie heiraten müssen und nicht in eine andere Stadt gehen können um eine Ausbildung ausführen zu können weil da keine Begleitung dabei ist.

00:29:51: Weil der Vater sagt nein du heiratest mit achtzehn Deinen Cousin den bringen wir aus der Türkei oder ungekehrt.

00:29:57: der Sohn sagt ich habe mich aber in einen Mädchen verliebt hier in der Nachbarschaft Nein Du heiratst deine Cousine die kommt aus unserem Dorf Und das bist du uns schuldig.

00:30:05: all diese alten Traditionen sind ja konserviert worden.

00:30:15: Die Schule hat kein Plattform angeboten.

00:30:17: Die Politik hat keinen Plattform für die Reflexion, um diese Tradition zu überwinden mit Geboten.

00:30:25: Je mehr sich die Gruppen unter sich aufhielten und zurückzogen – die Tradition unter sich, die bin Migranten unter sich oder die Säkularen unter sich – findet ja auch nicht so viel Mischung statt, desto haben sie große Schwierigkeiten.

00:30:42: das zu reflektieren, was das Leben oder die Familie mit mir macht.

00:30:47: Es wird ja auch viel darüber diskutiert, was man damals falsch gemacht hat – auch seitens der Politik und der Gesellschaft.

00:30:54: Sie sprachen ja vorhin schon von DTIP.

00:30:58: War einer der großen Fehler auch, dass man damals auf die falschen Leute, auf die Falsche Organisationen gesetzt hat?

00:31:05: bei dem Thema Kooperation?

00:31:07: Sehr!

00:31:09: Es wurde sowieso auf diese ganzen Traditionen gar nicht so geachtet, weil ja die meisten davon ausgegangen gehen ja eh zurück.

00:31:16: Also wir waren ja wie die fahrenden Gewerbe, die auch manchmal bei uns in der Klasse in Bückerburg waren und man wusste das Kind ist jetzt Monat da, solange dieser Jahrmarkt da ist, Kirmes-Jahrmark dann geht es wieder weg.

00:31:30: also so wurden wir ein bisschen gesehen und daher auch nicht so drauf geachtet.

00:31:35: Ditib muss ich an dieser Stelle doch ein wenig entschuldigen dass die, die sich etabliert hat in Deutschland, etwas mit miligirisch zu tun.

00:31:43: Miligirische war ja eine Bewegung, eine sehr nationalistisch, sehr reaktionäre Bewegung – die erste Moschee übrigens ich muss mich korrigieren schon bereits neben dieser Moschee existierte und darauf hat die türkische Regierung sofort reagiert gesagt wir verlieren so unsere Landsleute an einen arabischen extremistische Reform von Muslim sein.

00:32:10: Wir müssen als Staat da auch eine Antwort geben oder Möglichkeit bieten, so sind diese Dididib-Moschinen entstanden immer parallel Konkurrenz zum Miligodisch.

00:32:21: also ging man entweder in diesem Moschee oder in dieser Moschie also viel Extremere Moschel.

00:32:25: bis heute wird miligodischen Verfassungsschutz beobachtet weil man ihn ja unterstellt dass sie antidemokratisch und extremistisch sind als die Dip.

00:32:38: Aber in Konkurrenz mit diesen unterschiedlichen Richtungen der Moscheen haben sie die Landsleute so an sich gebunden.

00:32:48: und wenn Sie dann anfangen eine Religion, die ja wirklich den Alltag bestimmt von aufstehen bis zum ins Bett gehen das ganze Leben Dann hat eine so demokratisch orientierte Gesellschaft kaum eine Chance da noch reinzugehen.

00:33:05: und dass sie nicht geguckt hat.

00:33:07: Und was ich vorwärfe oder meine Botschaft mit meinem Buch ist, das Sie uns Demokraten und Europa liebenden sekularen Migranten aus dem Augen verloren haben!

00:33:20: Mir wurde immer gesagt auch in der Islamkonferenz zum Beispiel als ich sagte warum sind hier so wenig Sekulare?

00:33:26: Und alle Verbandsvorsitzenden saßen mit am Tisch Ja, das sei ja die größere Gruppe und die ärmere Grupe.

00:33:33: Und wir seien sowieso schon privilegiert.

00:33:36: Jetzt müsste man den unter den Armen greifen und wenn man sie von der Regierung noch unterstützt, dann kommt die Integration.

00:33:42: Wo wir schon immer gesagt haben, solange diese Religion sich nicht von sich selbst reformiert und wirklich überprüft wie kann man muslimisch sein?

00:33:52: Aber trotzdem in der moderne Leben!

00:33:54: An dieser tief mittelalterlich aus dem elften Jahrhundert stammende Tradition auf Retter hält.

00:34:00: Wird es keine Integration geben?

00:34:03: Kann nicht!

00:34:05: Das war immer unser Message als Sekulare und wir sind nicht gehört worden oder doch schon gehört worden, aber die anderen sind getragen

00:34:13: worden.".

00:34:14: Jetzt haben wir im Jahr zweitausendfünfzehn eine große Flüchtlingskrise gehabt.

00:34:20: Würden Sie sagen das wieder gleiche Fehler gemacht werden?

00:34:23: also dass wieder auf die falschen Leute gesetzt wird Stabus gibt, über die man sprechen möchte bzw.

00:34:32: wenn man von einem naiven Begriff von Vielfalt spricht.

00:34:36: Die muslimische Gruppe, die im Jahr zwei Tausend Fünfzehn dann gekommen ist – ich frage hierher zu den Ersten, die auch darüber sehr kritisch geschrieben hat dass wieder konzeptlos, sondern wir wollen Menschen retten.

00:34:50: Das war die Devise aber nicht.

00:34:53: wie wollen wir diese Menschen, die aus sehr religiös-diktatorischen Ländern gekommen sind überhaupt keine sekulare Vorstellung genießen konnten in ihrer Sozialisation?

00:35:05: Überhaupt nicht.

00:35:06: Syrien Irak Afghanistan Pakistan all diese Länder herrscht seit hunderten von Jahren eigentlich nur so eine Art Diktatur.

00:35:16: also Weder demokratisch waren diese Länder, noch haben sie sich reformiert von einer traditionellen Religion.

00:35:25: Komplett kommt konzeptlos nur helfen.

00:35:29: und die Menschen strömten und haben sich was hätten Sie machen sollen wenn gar kein Konzept für eine außer natürliche Sprache lernt?

00:35:36: Sprachkurse Und während dieser Integrationskurse?

00:35:40: Gott sei Dank gab es das ja auch Stück über Demokratie geredet wurde Aber nie mit einer Konsequenz.

00:35:48: Das ist ja bis heute so.

00:35:50: Das heißt, das ist ein Angebot.

00:35:53: Wenn ich da hingehe, ist es gut und wenn nicht... Es gibt sofort Gründe, warum ich nicht hingehe?

00:35:58: Ich dreimal viermal, ich werde schwanger.

00:36:01: Meine Frau kann nicht alleine hier sein, welche traditionellen Gründe auch immer.

00:36:05: Alles ist akzeptiert und wirklich diese Menschen in der Moderne zu empfangen Möglichkeit zu bieten, wieder wie gesagt Plattformen zu reflektieren und diese menschenrechtsverletzende Tradition.

00:36:26: Dies ja gibt zum Beispiel früh verheiratet werden Kinderähe um Zwangsheirat.

00:36:33: Bestimmend sehr patriarchalisch Strukturen wo der Vater Bestimmt, ob die Frau alleine einkaufen gehen darf oder nicht.

00:36:42: All das alles ist gekommen und es geblieben.

00:36:45: Die Musikgesellschaft interessiert sich für diese Tradition nicht.

00:36:49: Würden Sie sagen dass die arabischen Flüchtlinge Migranten, die nach Deutschland gekommen sind noch konservativer, noch religiöse sind als das damals die türkischen Gastarbeiter waren?

00:37:02: Unbedingt, weil diese Menschen haben ja noch mehr Konzepte gebraucht als wir.

00:37:09: Also wir haben ja als türkische Migranten die dateinischen Buchstaben schon gekannt.

00:37:15: also ich konnte ja sofort lesen und nicht verstehen aber ich konnte wenigstens lesen.

00:37:21: Aber die arabisch-sprechende Bevölkerung muss auch die Buchstabe erst mal lernen.

00:37:27: Auch die ganze Satzbau ist alles anders Und nie Sekularismus, nie!

00:37:33: Ich habe das ein einziges Mal ansprechen wollen in einem Flüchtlingsheim hier Unterkunft.

00:37:40: Hier in Berlin wo ich versucht habe mit einer Gruppedemokratiarbeit zu machen.

00:37:47: Wo ich gesagt habe es gibt Menschen die nicht an Gott glauben wie sie damit umgehen.

00:37:52: Das gab's für sie nicht.

00:37:55: Das ist sofort kofferungläubig.

00:37:59: Eigentlich hat er gar keine Berechtigung zu leben, der jemand so denkt.

00:38:02: Ich habe mich damals nicht getraut zu sagen aber fast siebzig-fünfein-siebzig Prozent in diesem Land wo Sie jetzt geflüchtet sind glaubt nicht daran.

00:38:12: Habe ich mich nicht Getraut!

00:38:14: Es waren sowieso nur Männer.

00:38:15: ihre Frauen waren oben in den Räumen die da nicht teilnehmen durften.

00:38:21: So ging es ja schon an.

00:38:24: Und das war in zwei Tausend, fünfzehn, sechzehn und siebzehn.

00:38:28: Warum glauben Sie?

00:38:30: Werden gerade sekulare Liberale Türken aber beispielsweise Araber nicht gesehen?

00:38:38: also wir haben vorhin darüber gesprochen dass Sie sich häufig verraten fühlen, also z.B.

00:38:45: säkulare Türken die das Gefühl haben dass der deutsche Staat vor allem Kooperation macht mit muslimischen Verbänden aber dass er nicht die Säkularen unterstützt, dass es ihnen keine Stimme gibt.

00:38:58: was glauben sie?

00:38:59: Was ist hiergrund dahinter?

00:39:00: Ist das Ideologie?

00:39:03: Ist da vielleicht irgendwie eine verzerte romantisierte Vorstellung?

00:39:08: Ich glaube, dass das auch wieder an uns Migranten liegt.

00:39:11: Also wir Sekulare hätten ja auch so viele Vereine gründen können Kulturvereine und Kulturverbände wo wir türkische Musik

00:39:18: z.B.,

00:39:19: was jetzt auch in Hamburg ich erlebe, so Köre bauen und aufbauen, Literatur haben die Lesekreise alle Möglichkeiten, bürgerliche Möglichkeiten, die an diese Gesellschaft bietet hätten wie ihr Sekularne ja auch machen können.

00:39:32: nein wir sind alle haben für immer versucht einzeln weiterzukommen wenn dann im politischen Verein zu gehen mit der Türkei zu tun hat oder einfach in die Partei reinzugehen um dort weiterzukommen.

00:39:44: aber wir haben nie in unserem.

00:39:46: Wir sind säkulare, gläubige Muslime oder Türken.

00:39:50: Wir gehören jetzt einfach ein aus der türkisch Verbände.

00:39:53: Es gibt ja türkische Verbände aber die sind dann wiederum sehr viele jedenfalls sind sehr nationalistisch.

00:39:58: wiederum wo der deutsche Staat sagt oh sie sind uns zu türkei orientiert und die ärmsten die armen die in die moschee gehen also so da gibt es einen hilf helfen wollen das sei die große gruppe Und die Regierung müsste ja denen helfen, dass sie hier sich wohlfühlen und ankommen.

00:40:24: Wir wären ja nicht so eine spannende Gruppe ehrlich gesagt.

00:40:26: Wir sind ja selbstständig wir leben ja hier ganz... wir können die Sprache, wir können lesen schreiben und uns bewegen.

00:40:32: ich glaube wir waren nicht... wir sind nicht so einer spannenden Gruppe.

00:40:34: aber das ist ein ganz ganz große für mich Enttäuschung weil wir hätten sehr gerne mit unserem Vorbildung, was wir mitgebracht haben und diese Leidenschaft für Europa, für Demokratie zum Beispiel auch Antisemitismus oder Homophobie.

00:40:51: Was ja auch mitgebracht wurde immer noch sehr groß herrscht.

00:40:55: also ich trau mich jedenfalls nicht mehr so Sonnenallee spazieren zu gehen um mich da wohlzuführen.

00:40:59: Ja klar!

00:41:00: Ich gucke da mal ein bisschen aber ich bin dann auch sofort wieder weg dass nicht mit uns dieses Konzept erarbeitet würde um genau hinzuschauen, wie geht es den Kindern in den Häusern im Sonnenallee?

00:41:14: Ich bin letztens einkaufen gegangen in einen Laden.

00:41:18: Das spielt der Koran!

00:41:21: Da werden Suren gesprochen.

00:41:23: Das ist doch keine Moschee, das ist doch ein Laden.

00:41:26: aber soweit gehen sie ja dass die sagen überall wo ich bin hier in Europa bei den Ungläubigen kann nicht mein Koran von morgens bis abends hören und meine Früchte verkaufen Und das ist dann exotisch.

00:41:40: Für sogar für Schulenpaare, die im Sonnallee leben... Das ist für diese exotik!

00:41:49: Aber was machen die Kinder von diesen Menschen?

00:41:51: Wie kommen sie denn klar?

00:41:53: Das macht nichts.

00:41:55: Also als würden wir eine Theaterbühne bieten damit hier auch so ein bisschen exotisch in dieses Land kommt.

00:42:02: Dafür stehen wir eigentlich aber nicht zur Verfügung, weil wir haben ja unsere Länder verlassen alle übrigens um weiterzukommen.

00:42:10: Wir wollen ja auch mal in der Demokratie ankommen und unsere Länder sollen ja auch einmal irgendwann demokratisch werden, dass wir wieder zurückgehen können das auf Augenhöhe tatsächlich einen Austausch findet also diese exotische Bild liefern müssen.

00:42:26: In diesen Koran-Schulen passiert, dass dreizehnjährige Mädchen verlobt werden.

00:42:34: Mit vierzehn ist sie verheiratet mit fünfzehn hat sie das erste Kind.

00:42:37: mitten in Neukölln Kinder beschnitten werden.

00:42:41: Also so viele Themen ja?

00:42:44: Nein ich finde es als Deutscher ein Recht so zu sein.

00:42:50: also für mich persönlich das finde ich eigentlich wirklich traumatisch.

00:42:59: Eine Frage habe ich noch.

00:43:00: Das ist ja eines der persönlichsten Bücher, die Sie bisher geschrieben haben.

00:43:03: Was hat ... das Schreibprozess mit Ihnen gemacht?

00:43:07: Sie haben vorhin erzählt, dass es ein sehr langer Schreib-Prozess war, ein sehr intensiver Schreib prozess.

00:43:13: Haben sie manche Lebensabschnitte neu sortieren können?

00:43:16: Haben sie mit Blick auf ihr Leben und ihre Lebensgeschichte neue Erkenntnisse gewonnen?

00:43:23: Was für Gefühle hatten Sie als Sie das Buch geschrieben haben?

00:43:28: Was hat das mit Ihnen gemacht?

00:43:29: Ich habe schon immer als Schreibstil oder Dramaturgie immer sehr gerne exemplarisch aus meiner Familie auch Geschichten eingebaut, auch in meinen politischen Debattenbücher.

00:43:43: Auch die fremde Braut beginnt ja damit dass ich mit meiner Mutter der Küche am Tisch Zarmadrehe, also gefüllte Paprikaherstelle.

00:43:57: Also ich habe schon immer Geschichten aus meiner Familie und meinen persönlichen Erfahrungen in meinen Büchern eingearbeitet weil ich das wichtig finde dass man auch aus der eigenen Erfahrung diese politischen Theorien die es gibt unter Beobachtungen einbauen kann.

00:44:14: An diesem persönliche Geschichte Ich glaube, ich habe vor acht Jahren angefangen mit dieser Geschichte in Istanbul.

00:44:22: Das war für mich auch nochmal sehr wichtig um für mich Antworten zu finden.

00:44:26: genau wie sie am Anfang gefragt haben warum?

00:44:32: bestimmte Begrammten kommen an in einer fremen Gesellschaft und andere tun sich sehr schwer oder wollen gar nicht fühlen sich ja auch wohl.

00:44:40: das ist ja nicht so dass ihr unglücklich sind.

00:44:45: Ich musste das an unserer Familie beispielhaft erzählen, dass wir das Fremdsein anders gesehen haben.

00:44:56: Dass wir dieses Woanders sein nutzen wollten für uns und ich habe ja auch geschafft meine Herkunft zu vergessen oder gar nicht zu trennen im Gegenteil.

00:45:12: von beiden Gesellschaften, von beiden Leben das Beste zu nehmen.

00:45:16: Und das ist ein ganz, ganz großer Glück für uns Migranten die Auswandern weggehen woanders weg gehen müssen wie die Flüchtlinge.

00:45:25: und ich wünschte jedem diese Chancemöglichkeit eine neue Leben für sich zu finden statt dass alte mitgenommene konservieren zu müssen und sagen, dass wo ich jetzt bin das ist mir zufremd.

00:45:41: Sondern wirklich beide.

00:45:43: aus beiden Welten entsteht was Neues.

00:45:47: Und das war mein Anliegen!

00:45:49: Frau Kehlek vielen Dank für das großartige Gespräch.

00:45:52: Ich danke Ihnen.

00:45:54: Alle weiteren Folgen des Cicero Podcast Politik können Sie auf allen bekannten Podcast-Plattformen oder auf cicero.de finden.

00:46:01: Wenn Ihnen der Podcast gefallen hat liken und kommentieren sie ihn Und abonnieren Sie unseren Kanal.

00:46:07: Ich wünsche Ihnen alles Gute und genießen Sie noch die Sommertage, bleiben sie uns

00:46:19: treu!

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