Ex-Fußballerin Valentina Maceri: „Der Woke-Feminismus hat den gesunden Menschenverstand verloren“
Shownotes
Sportjournalistin und Ex-Profifußballerin Valentina Maceri rechnet mit dem modernen Feminismus ab – und erklärt, warum gerade ihre Erfahrungen in Männerdomänen wie dem Profifußball sie dazu gebracht haben.
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Valentina Maceri: Fuck Female Empowerment, Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag 2026
Inhalt Podcast:
04:52 "Habe ich zunehmend festgestellt, dass sich das in eine ungesunde Richtung entwickelt und vor allem, dass ich das in einer Richtung entwickelt, die nicht förderlich für das eigentliche Ziel, nämlich die Chancengleichheit, ist. Und das hat mich zunehmend gestört und genervt und das war jetzt in meinem speziellen Fall auch schon so, dass viele Männer, mit denen ich zusammenarbeite, mit denen wirklich gut klarkomme, sehr verunsichert waren in meiner Gegenwart, aber nicht wegen mir, sondern aufgrund genau dieser öffentlichen Diskussion. Angetrieben vom woken Feminismus. Also es war dann irgendwann soweit, dass Männer Angst hatten, mir Komplimente zu machen, weil sie panisch wurden in Anbetracht dessen, was so um sie herum passiert, dass Moderatoren gecancelt werden, dass Personen des öffentlichen Lebens gecancelt werden wegen Werken, die sie vielleicht vor zehn Jahren veröffentlicht haben und dass diese Machtposition ja da ist, dass das so passiert." (Valentina Maceri)
11:10 "Ich höre immer mehr von jungen Männern auch, wie unsicher sie sind in ihrem Verhalten gegenüber Frauen, wie eingeschüchtert sie sich fühlen, weil sie gar nicht mehr wissen, was darf ich jetzt und was darf ich eigentlich nicht, was gehört sich und was gehört nicht, weil alles, was sie, also in ihrem Gedanken glaube ich, ist, alles was sie jetzt tun oder sagen, kann dann gegen sie verwendet werden. So ist schon die Auffassung. Im beruflichen Alltag, wie gesagt, sind es so Situationen wie das Marcel Reif beispielsweise, als ich ihn für mein Buch angefragt habe, der liefert daher auch ein Interview mit seiner Frau, hat er zu mir gesagt, heutzutage würde ich mich nicht mehr trauen, mit einer Frau allein in Aufzug zu steigen. So, und das zeigt ja schon, wie kaputt das Vertrauensverhältnis zwischen Mann und Frau geworden ist." (Valentina Maceri)
29:55 "Man muss halt der Realität schon auch ehrlich ins Gesicht schauen und die Realität sieht nun mal so aus, dass der Weg zum Erfolg nicht bequem ist, ist einfach nicht so. Und diese ganzen Ideologien, die dieser Woke-Feminismus halt auf die Tagesordnung ruft, sind sehr bequem. Die sind sehr bequem, manchmal vielleicht auch eine Ausrede fürs eigene Scheitern." (Valentina Maceri)
Transkript anzeigen
00:00:01: habe ich zunehmend festgestellt, dass sich das in eine ungesunde Richtung entwickelt und vor allem, die nicht förderlich für das eigentliche Ziel nämlich die Chancengleichheit ist.
00:00:10: Das hat mich zunehnend gestört und genervt und es war jetzt im meinem speziellen Fall auch schon so, dass viele Männer mit denen ich zusammen arbeite, mit denen Ich wirklich gut klarkomme sehr verunsichert waren in meiner Gegenwart aber nicht wegen mir sondern aufgrund genau dieser öffentlichen Diskussion angetrieben vom Broken Feminismus
00:00:28: sagt Valentina Marchieri.
00:00:38: Ich spreche heute mit
00:00:38: einer Frau,
00:00:39: die eigentlich das Sinnbild des gelebten Feminismus verkörpert und doch den Voguefeminismus von dem man sonst so viel hört offen kritisiert.
00:00:47: Darüber hat sie ein Buch geschrieben.
00:00:48: es heißt Fuck Female Empowerment.
00:00:51: Es ist eine Frau, die es geschafft hat sich in einer – wenn nicht sogar der–männerdominiertesten Berufswelt dem Männerfußball einen Namen zu machen und die trotzdem mit den modernen Feminismus am liebsten nichts mehr zu tun haben möchte.
00:01:04: Heute zu Gast im Podcast Valentina Marcheri.
00:01:21: Mein Name ist Mia Kilian und ich bin Journalistin für Cicero.
00:01:25: Valentina, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit für uns genommen hast.
00:01:28: Gerne!
00:01:29: Vielen Dank für die Erladung.
00:01:30: Valentiner, ich fange mal mit einer ganz grundsätzlichen Frage an Würdest Du Dich selbst als Feministin bezeichnen?
00:01:37: Ich würde sagen, ich bin in der heutigen Zeit vielleicht eine HybridefeministIn Wenn man das so sagen kann oder neu definieren kann, ich glaube es ist kein großes Geheimnis dass ich kein Fan von diesem Wort mehr bin.
00:01:49: Vor allem nicht hier in Deutschland.
00:01:51: Ich glaube aber, dass sich ja nicht verleugnen kann Oder da gibt's ja auch gar keine zwei Meinungen, dass ich für Gleichberechtigung einstehe mit einem was ich bin Mit meinem Bärdigang und meiner Person Aber... eben alles in dem Rahmen des gesunden Menschenverstandes, der mir heutzutage hier und da mal zu kurz kommt.
00:02:11: Deswegen würde ich mir gerne den Stempel der Hybriden Feministin geben.
00:02:17: Was meinst du genau mit Hybriderfeministen?
00:02:20: Also du kritisierst ja sehr viel am derzeitigen Feminismus.
00:02:25: Würdest dich aber trotzdem als emanzipiert bezeichnen würd' ich sagen... was ist denn dein Verständnis erstmal vom
00:02:31: Ja, was heißt Emanzipiert?
00:02:33: Also ich glaube auch da sind wir ja jetzt schon quasi über dieser Zeit in der man die Emanzipation so definiert
00:02:42: und
00:02:43: zelebriert hat.
00:02:46: Ich glaube das ist ja auch der wichtige Schritt den wir aktuell nicht machen ist dass wenn wir dann diese absolute Chancengleichheit wollen muss das ja irgendwann normal werden.
00:02:55: alles und ich glaube jeder Begriff einen Zustand oder einer Situation geben, schließt das ein Stück weit aus.
00:03:05: Also ich glaube wenn Dinge ja normal sind dann muss man sie nicht extra erwähnen oder hervorheben oder betiteln und deswegen glaube ich würde mich jetzt nicht als emanzipiert bezeichnen sondern einfach als eine Frau die im Weg geht, die sich von Vorurteilen nicht beeinflussen lässt oder nicht aufhalten lässt und die einfach das macht was sie für gut und richtig hält, dahingehend mit Leistung punkten will.
00:03:29: Und das ist eigentlich alles anders als eine ganz normale Frau.
00:03:32: Also ich würde mich jetzt weder als besonders emanzipiert noch als anti-emanzipiert bezeichnen sondern einfach... ...als eine Frau die ihr Leben so gestaltet wie es für Sie am bestmöglichsten
00:03:43: ist.".
00:03:44: Das bringt uns vielleicht auch schon direkt zurück zu deinem Buch mit dem etwas provokanten Titel Fakfime Empowerment.
00:03:51: Was war denn für dich der ausschlaggebende Moment?
00:03:55: oder breiter gefasst, die Motivation dieses Buch zu schreiben.
00:03:59: Die Motivations ist glaube ich die richtige Bezeichnung weil es gab nicht den einen Moment sondern das war wirklich eine Zeit also eine längere Zeit in der mir diverse Dinge, die ich vor allem auch in unserem Medienbusiness beobachtet habe extrem auf die Nerven ging wie eine Gruppe an Menschen immer mehr an Macht gewonnen hat, Situationen so wie es für sie richtig zu sein scheint.
00:04:23: Zu bewerten und dann andere Menschen dadurch kaputtzumachen.
00:04:28: Und das habe ich des öfteren beobachtet mitbekommen und als nicht korrekt eingestuft Frau oder junges Mädchen war es ja schon so, die in einer Männerdomine groß geworden ist und die auch mit klassischen Rollenbildern bei meinen Eltern Italiener sind.
00:04:45: Süditaliener auch in meiner Familie natürlich groß geworden habe ich zunehmend festgestellt, dass sich das in eine ungesunde Richtung entwickelt und vor allem, dass es in einer Richtung entwickelt die nicht förderlich für das eigentliche Ziel nämlich die Chancengleichheit ist.
00:04:58: Das hat mich zunehnend gestört und genervt und es war jetzt im meinem speziellen Fall auch schon so, dass viele Männer mit denen ich zusammen arbeite, mit denen wirklich gut klarkomme sehr verunsichert waren in meiner Gegenwart aber nicht wegen mir sondern aufgrund genau dieser öffentlichen Diskussion angetrieben vom Broken Feminismus.
00:05:17: also es war dann irgendwann soweit Männerangst hatten mir Komplimente zu machen, weil sie panisch wurden in Anbetracht dessen was so um Sie herum passiert.
00:05:26: Dass Moderatoren gekänzelt werden, dass Personen des öffentlichen Lebens gekänztet werden wegen Werken die sie vielleicht vor zehn Jahren veröffentlicht haben und das diese Machtposition ja da ist, dass das so passiert.
00:05:40: also ganz oft gab es so Beispiele wie da kam dann ein Kollege zum Jahr wir haben hier logischerweise in jeder Sendung immer andere Outfits an klar und sagte zu mir, ah du siehst halt aber gut aus.
00:05:50: Und ich so ja cool danke.
00:05:52: also freue mich über Komplimente als Frau und keine.
00:05:55: dreißig Sekunden später kam er zurück und hat sich dann entschuldigt meinst aber bitte verstehst nicht falsch.
00:06:00: also ich will jetzt damit nicht deine Kompetenzen mindern oder so.
00:06:02: Ich wollte nur sagen und du merkst der kommt zur richtigen Straucheln und wollt sich da jetzt irgendwie fertig Aber voll unnötig war.
00:06:09: ich beruhigt dich, ist alles gut.
00:06:12: Ich freue mich über Komplimente.
00:06:13: Es war weder deplatziert noch sonst was also es war einfach nett gemeint und genauso habe ich's aufgepasst.
00:06:19: Alles gut!
00:06:19: Ich fühle mich dadurch jetzt auch nicht weniger respektiert oder so wenn jemand mir ein Kompliment für mein Outfit macht oder für meinen Aussehen.
00:06:26: Also da bin ich selbst sicher genug zu wissen dass sich jetzt nicht nur darauf reduzieren werde.
00:06:31: Über den Umgang zwischen Männern und Frauen können wir vielleicht später noch mal ein bisschen zu sprechen.
00:06:35: Du hast davon geredet, dass sich der Feminismus in eine ungesunde Richtung entwickelt hätte.
00:06:40: In deinem Buch sprichst du auch vom sogenannten westlichen Wohlstandsfeminismus.
00:06:45: Wie würdest du diesen Wohlstandsfeminismus denn konkret beschreiben?
00:06:49: Und was genau kritisierst du daran?
00:06:52: Ich würde beschreiben, dass er unfassbar oberflächlich ist und eigentlich an der Thematik oder am Ziel vorbeischießt.
00:06:59: Dass er zu viel des Guten is'.
00:07:01: dieser westliche Wohlstandsfeminismus und nicht zielorientiert.
00:07:05: Und deswegen habe ich dieses Buch genau so aufgebaut, wenn wir mal zurückblicken in der Geschichte woher Feminismus eigentlich kommt und wofür er gekämpft hat und wovür einstand da ging es ja darum die Ungleichberechtigung zwischen Mann und Frau beiseite zu schaffen also weil Frauen früher weder wählen durften sie hatten kein eigenes Bankkonto.
00:07:24: Ich glaube ich brauche die einzelnen Punkte jetzt nicht alle aufzählen.
00:07:29: der Sinn und Zweck des Feminismus.
00:07:30: Also wir wollten weg, von Frauen sind abhängig in ihrem Dasein und auch in ihren Handlungen und Aktionen dadurch von Männern sondern sie sollen eigenständig werden und gleiche Chancen bekommen die das männliche Geschlecht hat.
00:07:47: Das was jetzt aber passiert ist ja wir befassen uns mit so Irrelevanten Dingen, wie ob jetzt irgendwo der Hashtag female empowerment ist.
00:07:57: Deswegen habe ich das Buch auch so genannt erwähnt wurde um zu zeigen dass ich besonders empowernd für Frauen bin.
00:08:04: aber dann hat alles eine Eigendynamik entwickelt die sehr oberflächlich wurde und wo dieser Begriff teilweise auch für eigene Marketingzwecke benutzt und ausgenutzt wurde.
00:08:16: Und oftmals habe ich es dann halt auch so erlebt, dass diejenigen, die am lautesten Hashtag female empowerment nach außen schreien in der Realität das gar nicht so sehr leben.
00:08:25: Und diejenigen die das in der realität wirklich leben, die müssen das nicht ständig rausposaunen.
00:08:30: Das war halt auch geprägt dadurch logischerweise, dass man gemerkt hat, das kommt halt bei den Leuten gut an ja?
00:08:37: Dadurch hat sich diese riesige Welle oder fast schon ein Tsunami entwickelt, das Hashtags Female Empowerment.
00:08:44: Der meiner Meinung nach einfach sehr gerne für eigene Zwecke benutzt wurde aber nicht wirklich dann zur Gleichberechtigung oder Chancengleichheit beiträgt.
00:08:53: weil was macht denn so einen Hashtag?
00:08:55: Okay er macht darauf aufmerksam.
00:08:58: Aber Worten müssen dann logischerweise meistens auch Taten folgen sonst passiert nichts und die Taten haben dann meistens nicht so mit den Worten zusammengepasst.
00:09:07: Das ist wahrscheinlich eher eine Art der Selbstinszenierung, dann oftmals auch vor allem irgendwie auf Social Media oder so?
00:09:12: Ja und ganz auch diese ganzen Voken-Feminismusthemen werden ja dann auch gerne wie du sagst für die eigene Entweder Inszenierung oder auch für die eigenen Vorteile Wie gesagt.
00:09:25: also es gibt einfach Diese ganze Woge-Feminismus-Thematik gibt einer Gruppe von Personen sehr viel Macht, die so wie ich das erlebe diese sehr gerne bewusst und gekonnt auch B und ausnutzen.
00:09:41: Welche Gruppe sprichst du an?
00:09:43: Naja, also jetzt nicht im einzelnen Namen.
00:09:45: Aber diese woche Feminismusgruppe die dann dafür sorgt dass ein Moderator beispielsweise gekänzelt wird weil er vielleicht einen falschen Satz gesagt hat oder aufgrund eines Werkes das ja vor zehn oder fünfzehn Jahren veröffentlicht hat.
00:09:58: Also das ist einfach zu viel.
00:10:00: und da machen dann meiner Meinung nach auch die Senderfehler die sich dadurch dann einschüchtern lassen und solche Leute kündigen weil dadurch bestätigst du ja das Verhalten derer, die das ausnutzen wollen.
00:10:13: Aber es läuft halt leider so im Medienbusiness wenn die Öffentlichkeit sehr viel Druck ausübt muss man nachgeben.
00:10:19: nochmal ich will nicht irgendwas schönreden oder verharmlosen was nicht ist aber es hat einfach alles zuviel
00:10:27: Deiner Meinung nach ins Ungesunde gewandelt hat ist der Umgang zwischen Männern und Frauen.
00:10:31: Wir haben es bereits angesprochen, in deinem Buch gibt's eine Stelle an der du schreibst Frauen in westlichen Ländern bestimmt heute oft die Spielregeln bei denen Männer nur verlieren können.
00:10:40: was meinst du damit?
00:10:41: Ja genau das was ich gerade gesagt habe also dass diese diese extremen oder hyperfeministinnen oder wie man auch sie immer nennen will also die die ich als zu übertrieben Ungesund Einstufe in der ganzen gesellschaftspolitischen Debatte.
00:10:57: Die haben heutzutage die Macht, Männer vor allem zu känzeln, die in der Öffentlichkeit vor allem stehen.
00:11:05: Nicht nur Männer, die an der Öffnlichkeit stehen aber auch glaube ich im privaten Leben.
00:11:10: also ich höre immer mehr von jungen Männern wie unsicher sie sind in ihrem Verhalten gegenüber Frauen und wie eingeschüttet sie sich fühlen.
00:11:18: Ja, weil Sie gar nicht mehr wissen was darf ich jetzt und was darf eigentlich nicht.
00:11:22: Was gehört sich?
00:11:23: Und was gehört sich nicht?
00:11:23: Weil alles was sie also in Ihrem Gedanken glaube ich ist Alles was sie jetzt tun oder sagen kann dann gegen sie verwendet werden.
00:11:30: so ist schon die Auffassung Im beruflichen Alltag.
00:11:34: wie gesagt sind es so.
00:11:35: Situationen wie dass Marcel Reif beispielsweise Als ich ihn für mein Buch angefragt habe der liefert daher auch ein Interview mit seiner Frau Hat dazu mir gesagt heutzutage würde ich mich nicht mehr trauen mit einer frau allein einen Aufzug zu steigen Und das zeigt ja schon, wie kaputt das Vertrauensverhältnis zwischen Mann und Frau geworden ist.
00:11:54: Ich glaube ohne Vertrauen scheitert es an jeder menschlichen Beziehung sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.
00:12:01: Wenn das Vertrauen zwischen Mann oder Frau gebrochen ist und dieses Misstrauen immer weiter genährt wird durch diese Borkenfeministinnen oder die, die ich jetzt zu übertrieben einstufe, dann werden wir nie... Zusammenkommen, sondern dann werden wir immer weiter voneinander distanziert.
00:12:16: Weil man kann ja nur zusammenfinden wenn man sich gegenseitig vertraut.
00:12:19: also das ist Mannschaftssport.
00:12:21: Ja als ehemalige Leistungssportlerin kann ich davon ein Lied singen.
00:12:24: Man muss wenn man miteinander Titel gewinnen will oder wenn man miteinander funktionieren will muss man als Mannschaft funktionieren und da musst du die gegenseitung vertrauen.
00:12:33: Und wenn Misstrauen immer genährt wird Dann Folgt das zu nichts guten in einer Mannschaft.
00:12:40: Das hört sich aber so bisschen so anders hätten es Männer heutzutage fast schwieriger als Frauen im beruflichen Kontext.
00:12:48: Würdest du das unterschreiben?
00:12:49: Ich weiß nicht, ob ich so unterschrieben würde dass es tatsächlich so ist weil ich keine Belege dafür habe.
00:12:56: also da müssten wir jetzt eine Umfrage starten und auch die werden ja subjektiv weil jeder aus seiner Sicht berichtet.
00:13:03: Tendenziell würde ich aber schon sagen, dass wir in einer Zeit angekommen sind, in der Frauen und Unternehmen sehr gefördert werden.
00:13:12: Wenn sie wollen!
00:13:12: Und vielleicht auch mehr gefördert werden als ihre männlichen Kollegen.
00:13:16: Was aber logischerweise durch die Geschichte bedingt, das war jetzt halt bisher immer so wahr, dass es hauptsächlich Männer waren – und jetzt will man natürlich dazu beitragen, auch Frauen zu fördern was ich grundsätzlich super finde.
00:13:27: Es muss aber halt schon auch noch der Leistungsgedanke im Vordergrund stehen.
00:13:30: Also wenn ich einen Mann habe, der in einem Job besser ist als eine Frau oder bessere Skills oder eine bessere Ausbildung vorweist dann würde ich darum oder dafür plädieren den Mann dann auch zu nehmen.
00:13:43: Wenn wir jetzt zwei ungefähr gleichgute Mitarbeiter haben ein Mann und eine Frau mit ungefähr gleichen Qualifikationen würde ich vielleicht der Frau heute noch den vorzugeben Einfach aufgrund dessen, weil wir auch Frauen brauchen.
00:14:00: Weil Diversität trotzdem auch nachweislich förderlich ist in Teams Ja, und bessere Entscheidungen getroffen werden nachweislich.
00:14:08: Aber es muss halt schon irgendwo mit der Qualifikation zusammenhängen.
00:14:12: Komm wir mal auf dein beruflichen Werdegang oder deine frühen Erfahrungen mit dem Thema zu sprechen?
00:14:18: Das Thema rund um den Feminismus begleitet dich ja schon lange.
00:14:21: als du damals angefangen hast mit Profifußball warst du – wenn ich mich richtig erinnere – damals das einzige Mädchen auf der DFB-Eliteschule in Nürnberg.
00:14:30: Wie war das damals für dich?
00:14:31: Was hast du da für Erfahrungen gemacht?
00:14:33: Das Lustige ist, ich hatte ja eine Zeit in meiner Jugend oder Kindheit.
00:14:36: Da wollte ich sowieso ein Junge sein weil ich Fußball gespielt habe und es gab halt nicht so viele Mädels die Fußball gespielt haben und ich hab immer nur mit Jungs gespielt und deswegen wollte ich einfach so sein wie die.
00:14:46: Und natürlich auch war ich davon geträumt ab irgendwann die erste Freundin der Männernationalmannschaft zu sein.
00:14:50: Es sind natürlich alles Blödsinn heutzutage man daran zurückdenkt aber ich war halt ein Riesenfan vom Film Wilde Kerle.
00:14:55: Ich weiß ja nicht, ob du den noch kennst.
00:14:57: Und da gab es eben diese Fußballerin Vanessa.
00:14:59: mit der habe ich mich total identifizieren können und die wollte immer die erste Frau sein in der Nationalmannschaft.
00:15:04: Deswegen war's für mich nicht mal so anormal weil ich aufgrund meiner Kindheit das gar nicht anders kannte.
00:15:12: Also ich hab mir mit drei vier Jahren angefangen auf der Straße Fußball zu spielen durch mein Cousin der mich immer mitgenommen hat Das heißt ich war immer mit ihm und seinen Kumpels.
00:15:18: Da war auch schon das einzige Mädchen.
00:15:21: Insofern war es für mich in dem Sinne nichts Neues.
00:15:24: Aber es war natürlich immer so, dass du dich doppelt hast beweisen müssen um dir den Respekt zu verdienen.
00:15:31: Das ist schon so!
00:15:33: Und dann gab's wiederum diejenigen, die sich ja nicht von der Frau haben ausspielen lassen wollen weil das ist natürlich peinlich und die wurden teilweise sonst ein Stück weit eklig.
00:15:44: Sagen wir mal so ich wurde sie vielleicht härter angegangen und hatte es etwas schwieriger mich als Mädchen zu behaupten weil du halt trotz allem einfach ein Exot warst Eine Ausnahme.
00:15:56: Das hat sich ja dann später auch fortgeführt, weil du nach dem Profifußball eben in den Sportjournalismus gewechselt bist wieder ein sehr stark männlich geprägter Bereich.
00:16:08: Da gab es natürlich auch Situationen, wo es eben Nachteil für dich war eine Frau zu sein.
00:16:12: Aber würdest du sagen dass das auch Chancen oder Vorteile geboten hat?
00:16:16: Dahingehend, dass du eben der Exot warst?
00:16:18: Ja voll!
00:16:19: Also ich glaube als Frau vor allem in Männerdominierten Berufsfeldern oder generell glaube ich als Frau ist es so, dass es vielleicht anfangs würde ich sagen hast du's schwieriger aufgrund von Vorurteilen und aufgrund der Geschichte logischerweise die Respekt und ein Standing zur Arbeiten.
00:16:36: Wenn du es dann aber mal hast, ist es viel cooler eine Frau zu sein glaube ich als ein Mann.
00:16:44: Weil Männer und Frauen sind unterschiedlich.
00:16:47: also wie gesagt Ich bin pro Chancengleichheit, ich glaube aber trotzdem dran dass man und Frau unterschiedliche Wesen sind mit unterschiedlichen Merkmalen nicht nur geschlechtlich sondern auch in ihrem Dasein im Skill Set und in ihrer Art und Weise.
00:17:03: Und ich glaube schon, dass beispielsweise in Interview-Situationen Männer mit Frauen anders umgehen.
00:17:12: Wenn Sie merken du kannst was als mit Männern.
00:17:15: Bei Männern entsteht oftmals sehr schnell Konkurrenzverhalten oder Gedanke und mit einer Frau habe ich zumindest das Gefühl fällt es vielen Männern in Interviews Situationen einfacher sich zu öffnen.
00:17:29: Also wenn du praktisch in der Position der Interviewerin bist und dann irgendwie einen Fußballer interviewst usw.
00:17:35: Dann geschieht es dann schneller, dass sie sich die anvertrauen?
00:17:37: Voll!
00:17:38: Oder auch jetzt, wenn wir so im Fußballtalk-Runden sitzen.
00:17:41: Meistens sind da ja fünf Männer und ich oder so oder vier Männer oder sechs Männer wie auch immer.
00:17:46: Und da merkt man schon, wenn eine Frau dabei sitzt wird das alles ein bisschen lockerer also ein bisschen lustiger vielleicht ein bisschen logischerweise einfach ein bisschen bunter.
00:17:55: Ja, das bringt ein bisschen Farbe rein.
00:17:57: Wenn nur Männer da in einem Tisch saßen, war es halt sehr schwarz-weiß.
00:18:01: Und wenn man da Frauen, die auch gut sind und auch mitreden können – weil das ist erstmal die Grundausgangslage, die da sein muss.
00:18:08: Aber wenn man das hat, dann bringt doch eine Frau viel mehr Farbe da rein.
00:18:12: Also ein bisschen mehr Glanz, ein bisschen weiblichen Scham, ein bissel mehr Witz vielleicht auch.
00:18:18: Das lockert alles total auf!
00:18:20: Es gibt ja auch viele wissenschaftliche Studien, die das praktisch untersucht haben und mit dem Ergebnis rausgegangen sind.
00:18:27: Die besten Teams, die am besten performen, sind Männer- und Frauenteams gemischt.
00:18:33: Ja, weil jeder natürlich auch ein anderer ... Sichtweise auf die Dinge hat und vielleicht auch nochmal wie ich gesagt habe einen anderen Aspekt mit reinbringen.
00:18:39: Das ist ja, wenn sich Unternehmen zum Beispiel Headhunter-Agenturen an Bord holen oder Beratungsagenturen weil sie diesen neuen Blick vielleicht von draußen brauchen um neue Inspiration zu bekommen.
00:18:51: Und wenn man natürlich immer nur in seiner Komfortzone ist und mit seinesgleichen agiert es zwar ganz nett und das ist immer gleich Aber es wird sich nie was weiterentwickeln.
00:19:00: Es muss ich aber trotzdem noch mal nachfragen, also ich würde nicht sagen dass ich jetzt hier die große Fußball-Expertin bin, aber ich habe natürlich auch das eine oder andere Fußballspiel schon angeschaut und da hatte ich zumindest das Gefühl, dass wenn man dann irgendwie eine weibliche Kommentatur in hat, dass vor allem sehr erfahrene Fußballfans, also Männer, sich nicht gerne den Fußball oder das Spiel von einer Frau erklären lassen wollen.
00:19:22: Bestimmt!
00:19:22: Was ist deine Erfahrung damit?
00:19:24: Ja mit Sicherheit, also da gibt's viele... Da gibts viele.
00:19:27: Ich glaube wie gesagt, es liegt einfach daran dass sie das nicht kennen oder bisher auch nicht kannten.
00:19:33: und dann kommt in ihr gewohntes Territorium.
00:19:36: Da sprechen wir wieder von dieser beliebten Comfort Zone.
00:19:39: In Ihr gewohnte Territoriums kommt ein Exot der in ihren Augen ihnen einen Stück vom Kuchen wegnehmen möchte.
00:19:48: so muss man sich das vorstellen.
00:19:50: Und dann reagieren die natürlich erstmal so eingeengt, unter Druck gesetzt wie als ob man ihnen was wegnehmen würde.
00:19:58: So ist es natürlich nicht.
00:19:59: also das Spielfeld ist ja riesig da können alle mitspielen aber es ist natürlich schon für viele noch neu und viele Männer da brauchen wir auch nicht drum herum reden die haben das mit der Chancengleichheit halt noch nicht verstanden und wollen's auch nicht verstehen vielleicht weil sie sich dann selber minderwertiger fühlen.
00:20:16: Wenn es dann plötzlich eine Frau gibt, die in ihrer Art und Weise wie sie erzogen wurden oder wie sie aufgewachsen sind eigentlich ihnen unterlegen sein sollte – so ist ja deren Sichtweise der Welt -, dann plötzlich in ihrer Lieblingssportart ist und auch noch was zu melden hat.
00:20:31: Und er sitzt zu Hause war vor dem Fernseher und hat nichts zu meldern.
00:20:33: Er kann ja nur zuschauen!
00:20:35: Ich glaube das kränkt einfach viele in ihrem Ego oder damit können viele nicht umgehen und die fühlen sich dadurch einfach persönlich angegriffen.
00:20:42: So kann ich es mir nur erklären.
00:20:44: Andererseits muss man die Kommentare vielleicht auch gar nicht so ernst nehmen, das sind dann wahrscheinlich irgendwie kommentare oder blöde Witze, die man vielleicht auch vor Freunden macht weil man denkt, dass kommt gut an.
00:20:53: aber im Endeffekt wenn diese Männer dann sehen okay die Frau hat wirklich was zu sagen sie kann mir das gut erklären Dann glaube ich da kein großer Widerstand dazwischen steht.
00:21:03: Ich sag auch mal klar kriegen wir Frauen sexistische Kommentare und alldass.
00:21:08: Es ist kein geschlechterspezifisches Problem, sondern ich verweise gerne darauf mal die Kommentare unter den Beiträgen von Fußballern zu lesen.
00:21:17: Also männlichen Fußballern, die für große Teams spielen.
00:21:19: Wenn die mal ein Spiel verlieren oder aus einem Halbfinale ausscheiden oder das Finale der Champions League verlieren und sich da jemandem Fehler leistet kriegen sie zwanzig dreißig vierzig fünfzig hunderttausende von Kommentaren mit Ich weiß nicht wie viel Prozent an Morddrohungen am Beleidigungen an Diffamierungen übelsten Beschimpfungen.
00:21:39: Also dieses Social Media Problem, der Hasskommentare ist kein geschlechter spezifisches.
00:21:45: Das wird halt gerne in den Medien besprochen und gezeigt und es auch gut dass man darauf aufmerksam macht.
00:21:51: aber wie gesagt ich verweise darauf mal die Kommentare unter dem Beitrag einer Fußballer zu lesen die sich im Finale beispielsweise der Champions League einen Fehler erlauben dazu einem Tor führt dann brauchen die Monate nicht außer Haus gehen so ungefähr also.
00:22:05: Das ist schon ein richtig großes Problem, dass wie gesagt nicht ausschließlich auf mich jetzt zu trifft oder auch von Frauen.
00:22:12: Trotzdem habe ich das Gefühl, dass man als Frau eben in einer männerdominierten Branche noch mal stärker aufpassen muss, dass sich eben diesen Fehler nicht erlaubt, weil dann die Hasswelle teilweise größer ist und aber natürlich schnell systemischer Natur ist, dass sie sagen ja, das ist der Beweis dafür, dass Frauen das einfach nicht können.
00:22:33: Pionieren zu seines Fluch und singen zugleich?
00:22:35: je nachdem wie man sieht und wie gut man auch mit Druck umgehen kann.
00:22:38: Weil ich habe auf der einen Seite eine riesen Chance, sehr viele Menschen eines Besseren zu belehren und vielen Nachfolgerinnen die Tür aufzumachen.
00:22:46: Auf der anderen Seite stehst du natürlich unter strengster Beobachtung weil alle erwarten eigentlich dass du es nicht kannst.
00:22:54: oder wollen sie vielleicht irgendwo ins Geheim auch?
00:22:57: Und du darfst sie dann keinen Fehler erlauben.
00:22:59: Vor allem wenn du als Frau wie ich auch noch sehr zu deiner Weiblichkeit stehst, deinen gewissen Kleidungsziel beispielsweise auch hast.
00:23:06: also... Ich pass mich da ja jetzt nicht unbedingt den Männer runden an habe ich früher mache ich nicht mehr sondern ich zelebriere und lebe meine Weiblichkeit auch in der Art und Weise wie ich mich kleide.
00:23:15: das bietet natürlich sehr viel Angriffsfläche Und deswegen darf ich mir noch weniger Fehler erlauben.
00:23:19: Also, ich sage mal als Frau musst du vor allen Dingen am Anfang wo du unter dieser strengen Beobachtung stehst wirklich bei hundert-eins Prozent sein?
00:23:29: Hundert reichen nicht sondern hundert eins bis du dir diesen Namen gemacht hast.
00:23:32: dann darfst auch du dir mal ein Versprecher leisten weil jeder weiß hey das war jetzt nur ein Versprecher die kann.
00:23:37: was?
00:23:38: aber wenn du natürlich bei deinem allerersten auftritt dir einen fatalen Versprecher erlaubst, beispielsweise dann hagelts natürlich von allen Seiten Kritik und die Frau kann es nicht.
00:23:48: Und wir haben's doch gewusst und Frauen verstehen nix usw.
00:23:52: Also ich glaube wenn man in egal was Vorreiter ist steht man immer unter sehr strenger Beobachtung was Fluch-und Segen zugleich ist.
00:24:00: aber ich sage immer pressure is a privilege.
00:24:04: Wenn du Drucksituationen verspürst heißt das dass du schon mal etwas getan hast um in diese Situation zu kommen Und dann drehen sich halt die Spräufe und walzen.
00:24:13: Ja, das ist spannend!
00:24:14: Das hast du eben zu Beginn auch schon gesagt, dass es als Frau schwerer ist, sich erst mal dieses Standing oder diesen Respekt zu erarbeiten.
00:24:21: aber hat man den einmal?
00:24:23: Hat man die beste Zeit und vielleicht irgendwie sogar eine entspanntere Zeit an manchen Stellen als Männer?
00:24:28: Voll ich glaube man kann es vergleichen mit dem System Geld.
00:24:31: Man sagt immer so Geld zu Geld.
00:24:33: Und ich glaube, wenn man einmal eine sehr hohe Summe an Geld verdient hat und das Geld richtig anlegt dann arbeitet das Geld ja von alleine für dich.
00:24:41: Du musst eigentlich gar nicht mehr so viel machen aber bis du da hinkommst dauert es erst mal!
00:24:46: Da würde mich jetzt interessieren warum denkst du dass du es geschafft hast?
00:24:51: Also welche Charaktereigenschaften haben sozusagen das Standing bei dir erfolgreich geschafft?
00:24:59: Zunächst einmal steht da natürlich an allererster Stelle meine fachliche Kompetenz aufgrund meines Werdegangs, logischerweise.
00:25:07: Das glaube ich merkt man schon.
00:25:10: also wenn jemand wie ich in diesem Fußballbusiness eigentlich drin ist seitdem er vier Jahre alt ist und alle Systeme kennt von Jugendnationalmannschaft bis zur ersten Mannschaft Wie Profi-Vereine agieren, wie es ist in der Champions League aufzulaufen.
00:25:23: Klar alles sind sehr kleinen Rahmen im Frauenfußball nur noch vor einigen Jahren den der Frauenfuußball auch noch lange nicht so weit war wie jetzt.
00:25:29: aber es sind ja ähnliche Emotionen, ähnlichen Werdegänge.
00:25:33: du musstest deine Jugend aufopfern wie's die Jungs genauso getan haben und ich war ja eine von denen die heute Profi geworden sind also beispielsweise Ilkay Gönnern, der jetzt wieder ein Istanbul ist.
00:25:44: Aber der war Manchester City lange gespielt hat.
00:25:45: Der deutsche Nationalspieler war... ...der hat auf meiner Schule Abitur gemacht, ein Jahr vor mir.
00:25:49: Also da sind ja viele Jungs mit die ich wirklich gut kenne, mit denen ich quasi auf die Schule gegangen bin und mit denen auch trainiert habe, die heute Profis geworden sind.
00:25:57: also man hat ja irgendwas dann auch gemeinsam und das merkt man schon.
00:26:03: Ganz losgelöst von dieser fachlichen Fußballkompetenz habe ich auch immer sehr viel Wert gelegt, meine journalistische Kompetenz auszubilden.
00:26:12: Und dann war ich einfach unfassbar hartnäckig – also schon immer!
00:26:17: Schon als ich ein kleines Mädchen war und ich weiß noch dass auch da schon die Prämisse galt Frauen, die hartnällig sind, sind unbequem.
00:26:27: Meine Mama hat immer gesagt, sie waren sehr anstrengend als Kind.
00:26:30: Ja, weil ich halt immer meinen Kopf durchsetzen wollte.
00:26:32: Egal was es war.
00:26:33: aber deswegen habe ich dann beispielsweise auch Fußball gespielt entgegen aller Vorurteile und entgegeneuhr eigentlich das Verbot zu meiner Eltern, weil die wollten auch nicht dass ihre Tochter unbedingt Fußball spielt sondern sie hätten lieber rhythmische Sportgymnastika mir gesehen oder so.
00:26:49: Ich war einfach schon immer unfassbar hartnäckig und umfassbar ehrgeizig!
00:26:53: Das ist in mir drin.
00:26:54: Und ich glaube, das hast du entweder diese intrinsische Motivation was zu erreichen oder du hast sie nicht muss auch nicht jeder haben.
00:27:00: aber ich hatte sie in dem Fall und dann habe ich mich immer darauf konzentriert mich weiterzuentwickeln.
00:27:06: also ich hab mir immer die Leute angeschaut die da sind wo ich gerne wäre und hat mich gefragt was haben die?
00:27:12: Was machen die?
00:27:13: was machen die richtig?
00:27:14: Was kann ich mir von denen abschauen?
00:27:17: Ich glaube sehr an Neuroplasticity Also an NLP dass man seine Gedanken programmieren kann, also steuern kann auch und das man sich selber damit quasi entwickelt.
00:27:30: Und zu der Person wird die man gerne werden möchte.
00:27:33: So habe ich mir immer die Zutaten wie zusammengesucht und zusammengefügt um dann diese Vision, die ich von mir hatte als Frau und in dem Fall auch als Sportmoderatorin in Männertorgrunden, die dann auch wirklich ernst genommen wird zu werden wirklich die größte Eigenschaft oder die Eigenschaft, die man braucht.
00:27:54: Egal wohin man will in welche Richtung aber um sich durchzusetzen ist wirklich diese Hartnäckigkeit dranbleiben.
00:28:00: Geduldig sein weil es passiert nicht von heute auf morgen und sich immer darauf konzentrieren an den Qualitäten die man hat zu arbeiten also besser zu werden an der Weiterentwicklung zu arbeiten.
00:28:10: und dann glaube ich daran dass sich die Türen schon öffnen werden wenn man gut isst und dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin so ein Verfechter davon zu glauben das Glück nur begrenzt gibt.
00:28:21: Das Glück ist, wenn Gelegenheit auf Vorbereitung trifft und deswegen war einfach mein größter Antrieb immer bestens vorbereitet zu sein um dann falls mal jemand zuschaut der Entscheidungen trifft sagt hey dies gut die brauche ich beispielsweise.
00:28:37: Also es war auch schon im Fußball
00:28:39: so.
00:28:40: Das Stichwort Leistungsprinzip, Stichpunkt Arbeitsmoral.
00:28:44: hast du das Gefühl dass der Vogue-Feminismus oder der moderne Feminismus sich davon zu sehr verabschiedet hat?
00:28:49: also sozusagen dass wir etwas einfordern aber nicht bereit sind dafür die Arbeit zu leisten?
00:28:53: Ja ich glaube das ist ganz gut auf den Punkt gebracht.
00:28:55: Ich will ja auch nicht alle in einen Topf schmeißen wie gesagt man kann nicht immer über einen Kampf scheren.
00:28:59: Aber grundsätzlich habe ich schon oft das Gefühl gerne den bequemen Weg gehen wollen und auf dieser Welle mitschwimmen, weil die halt genau das ermöglicht.
00:29:13: Also ich sag immer es gibt keine Abkürzung zum Erfolg.
00:29:18: Gibt's nicht!
00:29:19: Die kanns vielleicht kurzfristig mal geben dass du so ein Overnight Success bist aber das hat dann nicht viel Substanz.
00:29:25: Ich bin immer ein Verwächter davon zu sagen Geh den unbequenen Weg das meistens der richtige ist leider so Weil da lernst du auch am meisten.
00:29:32: Und das ist das Wichtigste, Substanz aufzubauen und dein Charakter so zu entwickeln weil Charakter entwickelt sich nicht, wenn alles einfach ist.
00:29:40: Charakter entwickelt sich, wenn es unbequem ist.
00:29:43: Das Leben ist halt nicht so ein Ponyhof leider... Ich wünschte es wär's!
00:29:46: Und ich wünsche all diese Idealisierungen die da betont und mehrfach gefordert werden würden in der Realität umsetzbar sein, ist aber nicht so.
00:29:56: Man muss halt der Realität schon auch ehrlich ins Gesicht schauen.
00:29:59: und die Realität sieht nun mal so aus, dass der Weg zum Erfolg nicht bequem ist.
00:30:03: Ist einfach nicht so.
00:30:05: Und diese ganzen Ideologien, die dieser Woche Feminismus auf die Tagesordnung ruft sind sehr bequeme.
00:30:14: Die sind sehr bekweben manchmal vielleicht auch eine Ausrede fürs eigene Schalter.
00:30:17: Ich weiß es nicht, manchmal nicht immer.
00:30:18: wie gesagt ich finde ich alle über einen Kampfschirm aber harte Arbeit ist das, was Früchte trägt.
00:30:27: Da gehe ich ja mit richtigen Lebensweisen hier noch aus dem Podcast raus.
00:30:30: Das ist super!
00:30:30: Wir haben ja gerade schon über dein derzeitiges Bild vom Feminismus gesprochen.
00:30:35: und hat sich da irgendwas gewandelt in deinem Werdegang?
00:30:39: Also du hast ja davon erzählt, dass zu einem sehr konservativen Haushalt aufgewachsen bist.
00:30:42: Hattest du da auch irgendwie so eine rebellische Phase wo du dann erstmal schon gesagt hast okay Ich bin die Ultra-Feministin Dann hast Du die Erfahrungen eben in der Berufswelt gemacht davon so ein bisschen auch distanziert.
00:30:53: oder wie war sozusagen dein politischer Werdegang dahingehend?
00:30:56: Also mein politischer Wertegang und deswegen habe ich mir dann auch rausgenommen dieses Buch zu schreiben, weil das ich all diese Phasen durchlebt hab.
00:31:02: Ich bin ja wie gesagt in einem traditionellen italienischen Haushalt groß geworden.
00:31:06: meine Mama hat immer gearbeitet also nicht so dass sie Zuhause war aber es war schon so dass mein Papa halt das sagen hatte Und ich als junges Mädchen, die Fußball spielen wollte und dies eigentlich nicht sollte.
00:31:17: Weil man davon krumme Beine bekommt, blaue Flecken passt nicht zu Mädels und so.
00:31:22: Also wirklich bestes Klischee!
00:31:25: Ja, bin so aufgewachsen, bin dann in diese rebellische Phase gekommen... Als Fußballerin, logischerweise.
00:31:32: Zu einer Zeit in der es noch unüblich war.
00:31:34: Dann hatte ich diese Phase, in der ich ein Junge sein wollte.
00:31:37: Ich weiß noch meine Mutter wurde einmal an die Schule einen berufen.
00:31:39: Weil ich Herren in irgendeiner Dokumentation gesehen habe über geschlechter Umwandlungen.
00:31:43: Damals noch total untypisch heutzutage wär's ja normal aber...
00:31:46: Heutzutag wäre dir das direkt angeboten
00:31:48: worden?
00:31:48: Genau so!
00:31:49: Ungefähr heute Tag wäre ich jetzt auch nochmal weiss nicht wollen würde.
00:31:51: Jedenfalls hab' ich dann in der Schule irgendwie sowas fallen lassen vor der Lehrerin und dass ich das in der Wägung ziehe irgendwann weil da könnte ich ja quasi mit den Männern Fußball spielen, also richtig absurd wenn man so daran zurückdenkt.
00:32:03: Und damals berief dann die Lehrerin meine Mutter in die Schule ein weil sie so entsetzt war und sich Sorgen um mich gemacht hat.
00:32:09: Also heute wird die Lehre wahrscheinlich gekündigt worden.
00:32:11: deswegen, weil sie es nicht gefördert hat.
00:32:13: Sondern ihre Bedenken geäußert ja?
00:32:15: Aber die Phase hatte ich.
00:32:16: dann hatte Ich diese Phase in der ich unbedingt unabhängig von einem Mann sein wollte und Männer sind alle scheiße Und die stehen uns nur im Wege und bremsen uns.
00:32:27: nun also ich war ja auch so geblendet Von diesen und da fing's ja erst an.
00:32:31: das ist jetzt noch viel extremer und Da fingst ihr erst an und dass war so wirklich Anfangs eigentlich meine Motivation unabhängig zu sein war, dass ich nicht abhängig sein wollte von Männern.
00:32:43: Also absurd!
00:32:44: Aber es war so was ja an sich grundsätzlich ein erster richtiger Gedanke ist und was ich auch heute übrigens noch jedem empfehlen würde.
00:32:52: Und dann hatte ich wie gesagt diese Phase in der ich auch auf dieser also verblendet war von diesen ganzen Social Media-Slogans und wir Frauen brauchen keine Männer und die Männer machen die Welt kaputt und Männer sind alle schlecht Die halten uns nur auf und die bremsen uns um.
00:33:06: Wir brauchen sie alle
00:33:07: nicht.".
00:33:07: Und so war ich auch ein bisschen verblendet in eine kurze Phase, da habe ich mich Gott sei Dank gerafft und hab verstanden dass es gar nicht so zielführend sein kann.
00:33:16: Er kam dann würde ich sagen in diese Phase gehe ich wahrscheinlich auch als Frau einfach gereif bin wo ich die ganzen Sachen oder diese unfassbaren vielen Reize von außen die dir als Frau tagtäglich entgegenschlagen richtig einzuordnen.
00:33:31: Und dann irgendwann kam ich natürlich auf den Punkt, dieses Buch zu schreiben.
00:33:35: Ich glaube in einer Phase meines Lebens wo ich sage, ich kann all das gesund und vor allem auch objektiv beurteilen einschätzen und einordnen und weiß was zielführend ist und was nicht weil ich alle diese Phasen immer in Männer dominierten Umfeldern sehr gut selber nachvollziehen kann, selber durchlebt habe aber Danach geheilt bin davon quasi.
00:34:03: Also von diesen ganzen falschen Prämissen, die einem da eingetrichtert
00:34:07: werden.".
00:34:08: Du sagst Chancengerechtigkeit oder Chancengleichheit sollte das Leitprinzip des Feminismus sein?
00:34:14: Jetzt ist es ja so dass heutzutage eigentlich unsere Gesellschaft mehr oder weniger schon gleich berechtigt ist.
00:34:19: Braucht es dann überhaupt den Feminismus
00:34:21: noch?".
00:34:21: Also Schau was wollte der Feministmus?
00:34:23: Der Feminisme wollte ja eine Chance und Gleichheit zwischen Mann und Frau, oder?
00:34:26: Denn wir jetzt da schon angekommen sind zumindest in Deutschland muss man dann allen noch so diesen Stempel geben.
00:34:33: Also ich glaube immer, wenn etwas einfach normal werden soll wie ich es anfangs schon gesagt habe, dann muss es ja auch als normal behandelt werden und wenn wir alles labeln, heben wir es ja automatisch wieder hervor.
00:34:48: Ich glaube es gibt schon durchaus Punkt, an den noch gearbeitet werden muss.
00:34:52: Zum Beispiel Gewalt gegen Frauen?
00:34:53: Das sollte
00:34:54: ich jetzt gerade ansprechen also die Problemfelder, die dann irgendwie angebracht werden.
00:34:58: Gewaltgegenfrauen, Gender-Pay Gap... Ich weiß nicht wie du dazu stehst und so die Dinge.
00:35:05: Die gibt es absolut noch.
00:35:06: und vor allem das Thema Gewalt gegenüber Frauen.
00:35:08: da muss was dagegen getan werden.
00:35:10: nur und das ist das was ich meine Können wir das Thema Gewalt gegen Frauen mit dem Feminismus, der heute praktiziert wird, beheben?
00:35:22: Also ist er förderlich dafür.
00:35:25: Ich glaube jetzt nicht dass ein Mörder, der seine Frau umbringt oder einen Verbrecher, der eine Frau schlägt sich denkt ah aber Brigitte hat auf Instagram gesagt so und so und deswegen lasse ich es jetzt Das wird wahrscheinlich nicht passieren.
00:35:42: Was wird dagegen helfen?
00:35:43: Also sozusagen deine Vision vielleicht von einem Feminismus, wie er aussehen sollte.
00:35:49: Damit diese Probleme angegangen werden können und damit wir aber vielleicht auch als Gesellschaft generell – du hast es angesprochen irgendwie die Geschlechter werden auseinandergebracht – das wieder zusammenbringen können.
00:36:03: Sehr sehr schwer zu beantworten wirklich sehr schwer.
00:36:04: Ich könnte schrittweise durchgehen also erstmal gewaltigen Frauen.
00:36:07: Ja ich glaube du musst bei der Wurzel anfangen.
00:36:09: Also schauen woher kommt dieser intrinsische Hass von diesen Männern ihren Frauen gegenüber.
00:36:14: Also der muss ja irgendwie aus der Kindheit kommen, aus der Erziehung.
00:36:18: was haben die selber für Beziehungsvorbilder gehabt?
00:36:22: und ich glaube da muss man ansetzen dass einfach Kinder dahingehend erzogen werden Menschlichkeit über Geschlechter zu stellen.
00:36:33: Also dass es wirklich darum geht, klar gibt es gewisse Dinge die Mädels besser können.
00:36:37: Gewisse Dinge, die Jungs vielleicht besser können aber das ist darum geht ein Miteinander zu haben.
00:36:42: also das Thema Menschlichkeit richtige Erziehung ich glaube das ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg die richtige Erzählung.
00:36:49: Es ist aber leider so und es werden wahrscheinlich nie gänzlich ändern können dass wir nicht alle Menschen kontrollieren und ihre Erziehungen kontrollieren können.
00:36:56: Das ist ja nahezu unmöglich.
00:36:57: Aber ich glaube schon sehr helfen würde, wenn Eltern einfach gesunde Beziehungen vorleben.
00:37:04: Das wäre schon mal das Erste.
00:37:07: Ohne Gewalt zu Hause?
00:37:09: Ohne toxische Beziehung zu Hause ohne vor dem Kind ständig zu streiten?
00:37:15: Weil ich glaube dass beeinflusst Kinder schon sehr und das äußert sich dann später immer erst.
00:37:22: Und ich glaube da ist das Thema Erziehung wirklich ein ganz ganz großes und dass man diese Probleme bei der Wurzlamm packt Weil das, was wir jetzt machen ist... Wir versuchen an einem riesigen Baum.
00:37:31: Ja?
00:37:31: Wir stellen uns jetzt mal vor diese Ungleichheiten zwischen Mann und Frau sind ein riesiger Baum Und das, dass wir machen, sind einfach die einzelnen Blätter abreißen Aber die wachsen dann halt einfach nach.
00:37:41: Du müsstest ja einmal den Baum quasi wie an der Wurzel rausreißen Und eine neue gesunde Wurzel pflanzen damit der Baum wieder gesund wachsen kann.
00:37:47: Aber das hört sich jetzt fast zu Und als hätten wir noch ein riesiges Problem vor uns.
00:37:51: Naja Das Thema Gewalt an Frauen können wir nicht leugnen Also vor allem ich.
00:37:55: Wie gesagt, ich nehme da gerne Italien als Beispiel.
00:37:57: Da ist es vor allem in Süditalien schon noch ein Riesenthema.
00:37:59: also in Italien sind wir zum Beispiel noch lange nicht so weit wie hier in Deutschland und deswegen habe ich auch immer ganz gute Vergleiche und kann dann auch sagen Deutschland hat Wohlstandsfeminismus weil die Probleme die Deutschland hat hätten andere Länder.
00:38:11: gerne kann man ja noch viel weitergehen Iran oder so beispielsweise Und deswegen glaube ich das Thema ist nach wie vor da.
00:38:20: also körperlich sind uns Männer nun mal überlegen.
00:38:23: Da muss man halt die Männer wirklich bei der Verantwortung packen und sagen oder ihnen irgendwie beibringen, dass sie diese körperliche Überlegenheit nicht ausnutzen.
00:38:34: Sondern für gute Dinge benutzen!
00:38:37: Jetzt noch mal zurück zu meiner Ausgangsfrage, zu meiner ersten Frage.
00:38:41: Du hast dich jetzt nicht als Feministin sondern als Hybridefiministin bezeichnet aber trotzdem sozusagen irgendwie ein Bezug zum Feminismus.
00:38:49: Wie sollte eine heutige moderne Feministen sage ich jetzt mal die einen gesunden Zugang zu all diesen Themen hat zugleich Berechtigung zum Umgang mit Männern und so weiter.
00:38:58: wie sollte diese Frau deiner Meinung nach leben das es feministisch ist modern?
00:39:04: Aber sozusagen nicht in diesen woken, aggressiven Feminismus ausschweift.
00:39:09: Die Frage ist müssten oder wollen wir uns noch als Feministinnen betiteln?
00:39:12: Also ich weiß nicht... Ich muss mich damit gar nicht so betitlen weil ich einfach dafür stehe also für Chancengleichheit.
00:39:20: Ich weiß nicht ob man allem so einen Stempel geben muss!
00:39:22: Ich glaube, ich würde einfach jeder Frau raten finanziell von einem Mann trotz allen unabhängig zu sein Einfach, weil man nie weiß wie das Leben läuft.
00:39:31: Also du kannst nie wissen was passiert in fünf oder zehn Jahren und es ist immer gut wenn du abgesichert bist.
00:39:36: Ansonsten glaube ich heißt Feminismus auch dass jede Frau frei ist In ihren Entscheidungen.
00:39:42: also Ist es richtig dass wir dann Frauen kritisieren die sich dafür entscheiden einfach zu Hause zu bleiben und sich um die Familie zu kümmern.
00:39:49: Nein Es ist nicht Weil Feminismo steht ja auch da für einen.
00:39:52: Eigentlich bedeutet das Ja Dass eine frau frei ist zu tun Was sie möchte.
00:39:57: Das heißt, wir dürfen sie eigentlich dann auch nichts kritisieren oder beurteilen oder verurteinen wenn sie ein Leben lebt das wir vielleicht so nicht leben würden.
00:40:08: Also ich glaube wenn du es jetzt so nennen willst eine moderne Feministin sollte einfach eine Person sein die das Leben lebt, dass sie selber für sich für richtig hält und nicht aufgrund irgendwelcher gesellschaftlichen Normen.
00:40:23: Aufgrund des Drucks der Eltern beispielsweise oder den Freunden oder des Umfeldes sondern wirklich frei zu tun ist was sie will, was ihr gut tut immer natürlich in Anbetracht dessen ein guter Mensch zu sein ja?
00:40:37: Und sich trotzdem aber abzusichern!
00:40:39: Dass es wirklich jeder Frau oder jede jungen Frau raten macht dein eigenen Weg auch noch.
00:40:47: Wenn dann jemand dazukommt, der den mit dir gemeinsam geht oder für den du bereit bist vielleicht dich auch mal zurückzunehmen macht das gerne weil in einem Team ist es auch so.
00:40:57: Mal verliert er Stimme bei dem Ball da muss der Verteidiger hinhalten oder mal verliert der Varteidiger den Ball dann ist immer noch der Torwart da.
00:41:02: aber wichtig ist abgesichert zu sein und dann soll einfach jede Frau das tun was sie für richtig hält gut ein guter Mensch sein kann sich arbeiten Menschlichkeit an erster Stelle stellen, gut zu seinen Mitmenschen sein.
00:41:16: Und eigentlich ist es nicht so kompliziert wenn man darüber nachdenkt.
00:41:20: Wir machen's halt sehr kompliziert.
00:41:22: Vielleicht doch manchmal weniger reden sondern auch einfach nach den Maßstäben leben und das machen.
00:41:28: Ja ich bin immer schon war schon immer ein großer Freund davon zu sagen Taten sprechen lauter als Worte und ich glaube daran siehst du dann wirklich den Charakter eines Menschen.
00:41:40: also reden können wir alle viel Aber wenn es darauf ankommt, muss man da sein.
00:41:45: Ich würde sagen das ist noch ein super Schlusswort!
00:41:48: Valentina vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast für dieses spannende Gespräch und ich danke Ihnen liebe Zuhörer, dass Sie wieder eingeschaltet haben.
00:41:54: Diese und weitere Folgen des Cicero Podcasts finden sie auf allen bekannten Plattformen und natürlich auf
00:42:08: cicero.de.
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